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Die Kartoffel gehört bei vielen von uns als
Sättigungsbeilage zu vielen Gerichten. Doch anderswo [z.B. Afrika,
Asien oder Lateinamerika] spielt sie eher eine untergeordnete Rolle.
Hier nutzt man Reis, Hirse, Quinua [Quinoa], Mais oder verschiedene
Getreideprodukte wie Couscous oder Bulgur als Grundnahrungsmittel. |
- Reis
- Mais
- Quinua
- Getreide
- Kartoffeln
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GRUNDNAHRUNG SEITE 1 |
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Grundnahrungsmittel Reis. |
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WISSENSWERTES |
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Ein Kurzportrait
von Reis ... |
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Urheimat stammt
aus Vorderindien |
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Hauptanbauländer heute fast
überall in Asien, selten in Afrika |
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Botanik Systematik Getreidesorte;
einkeimblättrige Pflanze [ähnlich wie einheimische
Getreidearten]; viele Sorten |
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Pflanze 1-2
m hoch; Früchte in Ährchen mit 20-30 cm langen Rispen;
kann jahrelang auf gleichem Feld angebaut werden; 90%
der Welternte in Südostasien; benötigt mindestens 20°C
und [bei Nassreis] viel Feuchtigkeit [Trockenreis
weniger] |
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Reisanbau Der
Boden wird mit Hakenpflügen, die von Wasserbüffeln
gezogen werden, vorbereitet. Die oft terrassenartig an Hängen
angeordneten Felder sind von 50 cm hohen Wällen umgeben und
mit Wasser bis kurz vor der Ernte geflutet. Vorgequollene
Reiskörner werden zunächst in besondere Saatbeete gesteckt.
Erst 15 cm hohe Pflänzchen steckt man zu zweit oder dritt
[gegenseitiger Halt] in ein Pflanzloch auf dem Reisfeld.
Nach 4-5 Monaten sind die Rispen mit Körnern gefüllt und
können mit Sicheln geerntet werden. Der Reisanbau ist als
sehr aufwändig und entscheidend vom Wasserfaktor
abhängig. |
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einige bekannte Handelsformen diverse
Reisarten und -sorten wie Basmati-Reis, Duftreis,
Jasminreis, Lila Reis, roter Reis, schwarzer Reiz,
Milchreis etc.; verschiedene Kornformen [Rundkorn-,
Kurzkorn-, Langkornreis]; verschiedene Grade der
Klebrigkeit [Klebereis in Südostasien wegen des Essens
mit Stäbchen bevorzugt, in Europa eher seltener];
daneben existieren geschälte [teils auch polierte] und
naturbelassene Reistypen [Vollkorn- bzw. Naturreis] |
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Inhaltsstoffe Kohlenhydrate
[sonst fast nichts anderes in geschältem Reis] |
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Nährwert und Gesundheit 400 g Reis liefern so viel Energie wie 1 Tafel Schokolade
[allerdings enthält Reis kaum Vitamine und Mineralien,
so dass bei ausschließlichem Verzehr maschinell
geschälten Reises Mangelerscheinungen die Folge
sind; z.B. Beriberi [Vitamin B1-Mangel] in Asien -
dies kann durch Mischen von geschältem Reis mit
Reiskleie ausgeglichen werden oder man wählt
Vollkornreis bzw. Naturreis]; 100 g
Basmatireis enthalten 364 kJ [88 kcal] |
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Basmati-Reis eine
der ältesten Reissorten [Einwanderer fanden ihn vor
3000 Jahren im Kashmirhochland]; diese königliche
Reissorte wächst an den Himalayahängen, wo Tauwasser
die Talterrassen flutet; sehr aromatisch und stark
duftend [Basmati-Reis bedeutet soviel wie Duftreis] |
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WEITERE INFOS |
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Was man sonst noch über Reis wissen sollte ... |
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wirtschaftliche Bedeutung aus Reismehl stellt man hauchdünnes Reispapier
her, das in Asien z.B. zum Umhüllen von Frühlingsrollen
benutzt wird; andere Reisspezialitäten sind z.B. Reiswein
[in Japan als Sake lauwarm getrunken],
Reisessig und Reisbranntwein |
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Rice and Curry [Indien, Sri Lanka]
heißt so viel wie Reis mit Beilage und hat nicht
unbedingt etwas mit dem Zusatz von Currypulver zu tun |
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Reis in Arabien Araber
kombinieren Reis oft mit Rosinen und Mandeln |
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Reis in Italien hier
liebt man mit Brühe, Wein und Parmesan gekochtes
Risotto |
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Essen in Japan Hauptnahrungsmittel der traditionellen japanischen Küche ist Reis.
Reis galt Jahrhunderte lang als Zeichen des Reichtums. Später kamen Tee
[Enthaltsamkeit bezüglich Alkohols nach buddhistischer Lehre]
und Soja aus China auf die Inseln. Zum Essen verwendet
man in Japan Essstäbchen aus Holz [Hashi] und die
Essschale wir in Brusthöhe gehalten. |
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Essen mit Essstäbchen Wie
man richtig mit
Essstäbchen isst, sehen Sie
hier in einem
Zusatzfenster. Zusätzliche Rezepte finden Sie hier
ebenso. |
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REIS |
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Reis ist Hauptnahrung für über die Hälfte der Menschheit. Es gibt wohl mindestens
so viele Reissorten wie Völker. Er wird herzhaft, scharf oder
eben auch süß zubereitet. |
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Übrigens ist Wildreis aus Nordamerika
etwas
völlig anderes. Dazu weiter unten. |
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REIS ESSEN |
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Zusatzinfo Ein
Zusatzfenster mit Rezepten und der Technik für
Essstäbchen öffnen Sie bitte
hier. |
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VERWENDUNG, REZEPTE |
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Wie man Reis einsetzen kann ... |
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Basmati-Reis richtig verarbeiten Für
4 Personen als Beilage 250 g Basmati im Sieb unter
kaltem Wasser spülen; am besten 30 min auch in eine
Schüssel Wasser einweichen, damit er beim Kochen
besser quillt; dann mit 1/2 l Wasser aufsetzen, zum
Kochen bringen, nun Temperatur reduzieren und ca. 15
min zugedeckt quellen lassen [nicht umrühren] |
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andere Reissorten richtig verarbeiten Reis
waschen, ggf. vorquellen und in Wasser kochen [Salz
besser hinterher hinzufügen]; Verpackungshinweise
beachten |
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Vollkornreis Reis
erst im Topf anrösten, dann mit Brühe oder Wasser ablöschen und ohne Salz kochen [Vollkornreis hat eine relativ lange Kochzeit];
fügt man am Ende etwas Sesam bei, auch angeröstet, so gibt es zusätzlich Vitamin B und Magnesium [welche im Vollkornreis sonst nur wenig drin sind] |
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Verwendung in der Küche beispielsweise als Sättigungsbeilage zu Gemüse,
Fleisch, Geflügel etc.; aber auch süßer Milchreis oder
Reispudding sind ein Genuss |
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Reisgerichte Rezepte gibt es
auch
hier. |
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TIPP |
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Im Homepageteil
Waren können Sie sich auch über das
Angebot an verschiedenen
Grundnahrungsmitteln [Reis, Quinua, Couscous, Bulgur, Bohnen etc.] in unserem Eine Welt Laden informieren. |
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IM WELTLADEN |
 |
Fairer Handel Auf unserer Homepage finden Sie übrigens auch
Beiträge über die deutschen
Fairhandelsgesellschaften, die den gerechten Handel u.a. mit
Gewürzen z.B. über unseren Eine Welt Läden ermöglichen und welche
Prinzipien für den fairen Handel mit den
Kooperativen gelten. Achten Sie bei Ihrem Lebensmitteleinkauf auf
das
Fairtrade-Siegel sowie auch auf das
Biosiegel. Diese garantieren Ihnen gerechten Handel bzw.
Verzicht auf chemische Düngemittel, Schutzmittel [bzw. auch
Konservierstoffe] und Pestizide. |
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Reis im Eine Welt Laden z.B.
Jasminreis, Duftreis, Lila Reis, Roter Reis,
Basmati-Reis, Naturreis, Reis-Cracker [Reiswaffeln],
Popquins [Knabberei aus Quinua und Reis] etc. |
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WILDREIS |
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Wildreis sind
Samen des wild wachsenden Wassergrases vor allem in Canada
und hat so mit asiatischem Reis überhaupt nichts zu tun. Die GEPA importiert Wildreis direkt von der
Produktionsgemeinschaft kanadischer Indianer und ist als "Manomin"
im Weltladen erhältlich. |
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Ein kurzer Steckbrief von Wildreis ... |
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botanischer Name Zizania aquatica
[also botanisch völlig etwas anderes als Reis] |
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Hauptanbaugebiet heute Nordamerika |
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Geschmack wesentlich
geschmackvoller als Reis; sehr nussig |
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Wildreis richtig verarbeiten mehrfach
waschen und im Sieb abtropfen, dann ggf. Steinchen
auslesen und [je nach Produkt] etwa 45 min bei
kleinerer Flamme in Salzwasser kochen lassen |
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Verwendung in der Küche gemischt
mit Reis oder gar pur absolut lecker [wenn auch
ziemlich teuer]; passt zu Fisch [z.B. Wildlachs],
Fleisch, Wild und Geflügel, aber ist auch vegetarisch
kombinierbar |
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Wildreis im Eine Welt Laden z.B.
Manomin Wildreis |
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GRUNDNAHRUNG SEITE 2 |
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Grundnahrungsmittel Mais. |
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WISSENSWERTES |
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Ein Kurzportrait von Mais ... |
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Urheimat Mexiko |
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Hauptanbauländer heute im Prinzip weltweit |
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weltweit werden jährlich etwa 702 Mio. Tonnen Mais produziert, wobei die USA [282 Mio. t], China [135 Mio. t] und Brasilien [35 Mio. t] die 3 Hauptproduzenten sind |
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Botanik Systematik gehört
zur Familie der Süßgräser [wie Getreide];
wissenschaftlicher Name Zea mays |
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Sorten diverse Sorten mit verschiedenen Kornformen und Nährstoffgehalt; genutzt
wird z.B. der Zuckermais [auch Speise- oder
Gemüsemais] als Lebensmittel, der einen höheren
Zuckergehalt als Futtermais besitzt, ebenso bei uns angebaut der Zahnmais [für Maismehl oder Futter] und Puffmais [für Popcorn] |
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Pflanze Getreidegras
mit Spross, der 2,5 m hoch und 6 cm dick werden kann;
männlicher Blütenstand ist eine Rispe, weiblicher
Blütenstand ein von Hüllblättern umgebener Kolben mit
Längsreihen von Fruchtknoten [fadenförmige Griffel
treten an der Kolbenspitze als "Maisbart" hervor];
wichtigstes Futtergetreide der Erde; Produkte wie
Maiskeimöl, Maisstärke, Klebstoff; zur Herstellung von
Filmen, Lacken, Dämmungen und Textilfasern sowie
Öko-Verpackungsmaterial |
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Anbau Sommergetreide [Aussaat im April/Mai, Ernte September bis November je nach Sorte] |
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Inhaltsstoffe reich
an Calcium, Eisen, Kalium, Phosphor, Vitamin C und A
sowie Kohlenhydraten |
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Wirkung auf die Gesundheit Energielieferant |
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Nährwert 100
g enthalten 255 kJ [61 kcal] |
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TIPPS UND INFOS |
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Weitere Informationen ... |
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wirtschaftliche Bedeutung
von Mais neben
der Bedeutung als Lebensmittel benutzt man Mais u.a.
auch zur Erzeugung von natürlichen, biologisch
abbaubaren Dämmstoffen sowie vor Stößen schützenden
Verpackungsmaterialien [letztere lassen sich sogar
verzehren]; andere Maissorten auch als proteinreiches Viehfutter [Silomais] etc. |
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Verarbeitungsprodukte zunächst werden aus dem geernteten Mais Maismehl bzw. Maisgries gewonnen, ebenso Maisstärke [Nebenprodukt: Corngluten als Viehfutter]; daraus stellt die Lebensmittelindustrie u.a. Glukosesirup, Maiskeimöl, Popcorn, Polenta, Erdnussflips, Tortillas, Maispapier u.a. her |
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Biogas seit 2005 wird Mais auch zur Biogasgewinnung benutzt |
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Genmais Inzwischen sind mindestens 11% Mais weltweit gentechnisch verändert [z.B. Schädlingsresistenz]. Dessen Verwendung ist umstritten. Im Eine Welt Laden erhalten Sie keinerlei Produkte mit gentechnisch verändertem Mais. |
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HINWEIS |
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Im Homepageteil
Waren können Sie sich auch über das
Angebot an verschiedenen
Grundnahrungsmitteln [Reis, Quinua, Couscous, Bulgur, Bohnen etc.] in unserem Eine Welt Laden informieren. |
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MAIS |
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Wer kennt ihn nicht, den Mais.
Doch viele von uns wissen nicht, dass er sehr
abwechslungsreich verarbeitet werden kann und in vielen
Regionen der Erde ein wichtiges Grundnahrungsmittel darstellt. Da er im Gegensatz zu anderem Getreide auch Vitamin A enthält, ist er besonders interessant. |
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Info Mais und Maismehl
sind Grundnahrungsmittel [ja fast schon Rohstoffe] in
eigentlich allen Erdteilen [an 3. Stelle nach Weizen und
Reis]. Ob als Fladenbrot in Arabien, Maisbrei in Afrika oder
Tortillas in Lateinamerika, geröstete Maiskolben zum Steak
oder Maisstärke in der Lebensmittelindustrie bei uns: Es gibt kaum Zubereitungsgrenzen. Die Indianervölker Amerikas
[besonders im Andenhochland Perus] kennen Mais schon seit
langer Zeit [wohl seit 9000 Jahren]. Nach Europa kam er vor etwa 500 Jahren. Bereits 1525 gab es in Spanien die ersten Maisfelder, nachdem Kolumbus die Pflanze nach Europa gebracht hatte. |
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VERWENDUNG, REZEPTE |
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So verarbeitet man Mais ... |
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Grundsätzliches Häufig
stellt man Maismehl oder Maisgries her, die in
vielen Ländern als Brei verzehrt werden. Aber auch ganze
Kolben von Zuckermais werden gegrillt oder gekocht als
Beilage gereicht bzw. gekochte Maiskörner in
Gemüsegerichten oder Salaten verarbeitet. |
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Mais richtig verarbeiten Maiskolben
zerstückeln oder Körner mittels Messer herausschaben
und ca. 10-15 min in Wasser ohne Salz garen;
alternativ auch lecker auf dem Grill |
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Tipp Zuckermais so frisch wie möglich verwerten [oder Kühlware!], da
sich sonst der Zucker schnell in Stärke umwandelt |
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Verwendung in der Küche gegrillte
Maiskolben sind lecker zu [gegrilltem oder gebratenem
] Fleisch; als Gemüsebeilage oder in Salaten, Chili
con Carne; Maismehl wird diverse lateinamerikanische
Backwaren [Tortillas etc.], aber auch für Polenta [süß
oder herzhaft, siehe unten]; als Beilage zu
Fleischgerichten oder in der mexikanischen Küche
überhaupt |
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Pop Corn besondere
Sorten auch als Pop Corn [Pop-Corn-Mais kaufen;
gelingt in wenig Öl auch im geschlossenen Topf daheim] |
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Maiskuchen aus Kamerun Maiskörner
von 4-6 frischen Maiskolben ablösen und im Mixer zu Mus
verarbeiten. Mus mit Erdnusspaste vermischen und salzen. Fertige
Mischung in Alufolie wickeln [in Kamerun nimmt man
Bananenblätter] und in wenig Wasser garen. Noch warm servieren. |
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Ugali aus Mais 2
Tassen Wasser in kleinem Topf aufsetzen. Wenn es
sprudelnd kocht, 1/2 TL Salz [knapp] hinzufügen. Kochplatte auf kleinste Stufe
schalten und 1 Tasse Maisgrieß [Reformhaus] unter ständigem Rühren langsam zum
kochenden Wasser hinzugeben. So lange rühren, bis ein dicker
Brei entsteht (5-10 min). Fertig. |
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Mais-Grillspieße Mit
Scheiben von Zuckermaiskolben [15 min vorgekocht],
Paprikaschoten, Zucchini und Speck lassen sich leckere
Grillspieße bestücken. |
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Polenta Das ist ein traditionelles italienisches
und schweizerisches Gericht [ursprünglich der armen Bevölkerung]. Für das Grundrezept werden 500 g Maisgrieß [mehr oder weniger gekörnt] in 1 1/2 Liter stark kochendes Salzwasser [etwa 1 EL Salz] gegeben [aus der Hand hineinrieseln lassen]. Nun die Hitze reduzieren und die Polenta mindestens 45 min kochen lassen, damit sie leicht verdaulich ist. Dabei muss ständig umgerührt werden. Sobald sie gar ist, wird sie mit Schwung auf ein großes, mit kaltem Wasser abgespültes Holzbrett – ein flacher Teller tut es auch – gestürzt. Die Polenta für kurze Zeit mit einem Tuch bedecken, anschließend auftragen und in Scheiben schneiden. |
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GRUNDNAHRUNG SEITE 3 |
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Grundnahrungsmittel Quinua. |
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WISSENSWERTES |
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Ein Kurzportrait von Quinua ... |
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Urheimat Andenregionen |
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Hauptanbaugebiete heute insbesondere
Südamerika |
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Botanik Systematik kein
Getreide, sondern ein Reismeldengewächs |
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Pflanze bis
2,5 oder 3 m hoch; an der Spitze tausende Körnchen
[Samen; etwa stecknadelkopfgroß] |
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Klima gedeiht
noch bis 4000 m Höhe; Frost, Trockenheit, große Nässe
sowie raues Klima machen der Pflanze nichts aus und
stets sind reiche Erträge sicher |
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Ernte Ernte
nach 7 Monaten im März/April [Stauden werden
abgeschnitten, getrocknet, nach 3 Wochen mittels Stock
gedroschen und gesiebt; Aufbewahrung in Säcken] |
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Sorten viele
Arten [weiß,
gelb, orange oder tiefrot] |
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Inhaltsstoffe extrem
reich an Eiweißen [13,81 g je 100 g Quinua],
essentiellen Aminosäuren, aber auch viele Fette,
Spurenelemente, Calcium und Eisen; Körner mit giftiger
Schutzschicht umhüllt |
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Wirkung auf die Gesundheit sehr
gut verträglich [insbesondere auch bei
Glutenunverträglichkeit ein vollwertiger
Getreideersatz] |
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VORSICHT Jedes Samenkörnchen ist von einer bitteren
Saponin-Schicht umhüllt, die Vögel vom Naschen abhält
[daher vor dem Kochen stets mehrfach waschen, um so die
Samenhaut zu entfernen, damit Durchfall vermieden wird; Quinua aus dem Weltladen oder
Reformhaus ist mittels Entseifungsmaschine schon
vorgewaschen und getrocknet; auch Rösten entfernt die
Außenschale]. |
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VERWENDUNG |
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So genießen Sie Quinua ... |
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Verwendung in der Küche nach
Belieben pikant oder süß verarbeitbar; Samen wie Reis oder
Hirse; die Körner sind ideale Beilage zu herzhaften
Gerichten, in Form von Mehl für Backwaren, Süßspeisen und
Aufläufe, Herstellung von Kindernahrung und Suppen |
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TIPPS UND INFOS |
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Mehr zu Quinua ... |
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wirtschaftliche Bedeutung Samenkörner
als Grundnahrung; frische Blätter als Salat
oder wie Spinat zubereitet und holzige Stängel
als Brennmaterial; Waschlauge eignet sich zum
Waschen von Haaren, Kleidung oder Schafswolle; Reste
nach dem Dreschen als Futter für Lamas |
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beim Einkauf ... sollten Sie Bio-Ware erwerben [siehe Weltladen oder
einige Handelsketten und Reformhäuser] |
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HINWEIS |
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Im Homepageteil
Waren können Sie sich auch über das
Angebot an verschiedenen
Grundnahrungsmitteln [Reis, Quinua, Couscous, Bulgur, Bohnen etc.] in unserem Eine Welt Laden informieren. |
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IM WELTLADEN |
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Quinua im Eine Welt Laden z.B.
Bio-Quinua, Popquins [herzhaft oder süß; Gepopptes aus
Reis und Quinua], Schokoriegel mit Quinua-Pops etc. |
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Fairer Handel Auf unserer Homepage finden Sie übrigens auch
Beiträge über die deutschen
Fairhandelsgesellschaften, die den gerechten Handel u.a. mit
Gewürzen z.B. über unseren Eine Welt Läden ermöglichen und welche
Prinzipien für den fairen Handel mit den
Kooperativen gelten. Achten Sie bei Ihrem Lebensmitteleinkauf auf
das
Fairtrade-Siegel sowie auch auf das
Biosiegel. Diese garantieren Ihnen gerechten Handel bzw.
Verzicht auf chemische Düngemittel, Schutzmittel [bzw. auch
Konservierstoffe] und Pestizide. |
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QUINUA |
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Quinua [Quinoa] gilt als Quelle besonderer
Kräfte und hat einen außergewöhnlich hohen Eiweißgehalt,
nicht nur bei Inkas und Azteken. Trotz
Aussehens der Körner handelt es sich aber nicht um eine
Getreideart. |
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Quinua
[Quinoa;
sprich Kinua], das Wunderkorn der Inka [oder "Mutter der
Getreide" im Inkareich genannt], ist weit verbreitet in
Lateinamerika und wird seit 5000 Jahren von den Indios in den
Anden angebaut. Quinua wurde von den Inkas den Göttern als
Opfergabe angeboten. Nach langer "Vergessenheit" erlangt
Quinua bei uns wieder einen
guten Ruf. Da es glutenfrei ist, nimmt man Quinua auch in
der Diätküche. Außerdem sind die Proteine günstig zusammengesetzt, so dass damit tierisches
Eiweiß fast ersetzt werden kann. |
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REZEPTE |
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Und das kann man mit Quinua machen ... |
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Quinua GRUNDREZEPT |
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Für
2 Personen als Beilage etwa 50 g Quinua nutzen; Körner
unter heißem Wasser zur Entbitterung sehr gründlich, eventuell mehrmals waschen
[zu viel Saponine können Durchfall verursachen]
und ggf. Steinchen aussortieren; dann mit 2 bis 2 1/2-facher
Menge Wasser ca. 15-20 min köcheln lassen, ähnlich wie Reis
[Packungshinweise beachten; Salz erst zum Schluss
zusetzen]
Für Süßspeisen ist oft Mehl erforderlich. Dazu werden die Körner
in einer [elektrischen] Kaffeemühle gemahlen. |
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Quinua Teller |
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Zutaten
für 4 Personen:
Bund Suppengrün, 1 Zwiebel, Knoblauch, Pfeffer, Kümmel, 1 EL Öl,
0.5 kg Rindfleisch (Lamm), 8 Tassen Wasser, 0.25 kg Quinua, 0.25
kg geschälte Erbsen, 10 mittelgroße Kartoffeln, Salz, Oregano,
gehackte Petersilie |
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Suppengrün putzen und zerkleinern. Zwiebeln,
Pfeffer, Knoblauch und Kümmel in Öl andünsten. Gewürfeltes
Fleisch zufügen, anbraten und mit Wasser ablöschen. Nach 15
Minuten gewaschene Quinua, Erbsen und Kartoffelviertel zufügen.
Nach weiteren 25 min mit Salz, Oregano, Petersilie abschmecken
und servieren. |
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Quinua Küchlein mit Käse |
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Zutaten: 3/4 Tasse
Quinua, 6 EL Parmesankäse, 2 Eier, 5 EL Weizenmehl, 1 gehackte
Zwiebel, 1 Bund Petersilie gehackt, 1 Tasse Öl (Margarine), Salz |
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Mehl in etwas Wasser lösen. Mit gekochter
Quinua, Käse, Zwiebel, Petersilie, geschlagenen Eiern mischen
und salzen. Kleine Pfannküchlein in Öl braten. |
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Quinua mit Eiern und Tomate |
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Zutaten: 2 EL
Margarine, 1 Knoblauchzehe gehackt, 1 Zwiebel gehackt, 3 Tassen
Tomaten gehackt, 1 TL Salz, Pfeffer, Oregano, 6 Eier, 6 Tassen
Quinua gekocht |
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Zwiebel und Knoblauch in Margarine anbraten.
Tomaten und Gewürze dazu, 5 Minuten sanft schmoren, geschlagene
Eier hinzufügen, umrühren, stocken lassen. Mit heißer Quinua
servieren. |
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Quinua-Kokos-Süßspeise |
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Zutaten: 1/2 Tasse
Quinua, 2 Tassen Zucker, 2 Tassen Milch, 1 TL Vanille-Extrakt, 2
EL Kokosflocken, Gewürznelken, Zimt, Muskatnuss |
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Quinua mit Gewürzen in 1 Liter Wasser 1
Stunde kochen. Durch ein Sieb rühren. In einem anderen Topf mit
Zucker, Milch und Vanille kochen, bis die Masse steif ist. Kalt
mit Kokos bestreut servieren. |
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Quinua Kekse |
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Zutaten: 6 EL Öl, 2
1/2 Tassen Mehl, 1 Tasse Quinuamehl (el. Kaffeemühle!), 1 Tasse
Zucker, 1/2 Tasse gehackte Erdnüsse, 1 EL Orangenschale, 1 TL
Salz, 1 TL Backpulver, 2 EL Honig, 1 Eigelb |
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Eigelb leicht schlagen. Alle Zutaten mischen,
Plätzchen auf gefettetem Blech 10 Minuten bei guter Hitze
backen. |
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Quinua-Palatschinken mit Mangosauce |
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Zutaten
[für Palatschinken]: 50 g fein gemahlener Quinua, 1
EL fein gemahlener Dinkel, 1/8 l Milch oder Sojamilch, 1
Ei, 1 Prise Salz, Kokosflocken; außerdem Mangomus, Backfett |
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Alle Zutaten zu einem Teil verrühren. Nun eine Stunde stehen lassen zum Ausquellen. In Fett die Palatschinken backen. Mit Mangomus bestreichen, zusammen rollen und mit Kokosflocken bestreuen. |
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GRUNDNAHRUNG SEITE 4 |
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Grundnahrungsmittel Weizen. |
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WEIZEN |
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Ein Steckbrief zu Weizen ... |
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Hauptanbauländer heute im Prinzip weltweit |
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Botanik Systematik Pflanzengattung Triticum, Familie Poaceae [Gräser], Ordnung Poales [Süßgrasartige]; Klasse Liliopsidae [Einkeimblättrige] |
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Pflanze 0,5 bis 1m hohe Pflanzen mit rundlichem Halm und dunkelgrüner Gesamterscheinung; gedrungene Ähren; kurze bewimperte Blatt-Öhrchen, die den Halm nicht umschließen [wie bei Gerste]. |
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Klima, Anbau, Sorten höhere Ansprüche an Klima [gemäßigt], Wasser und Boden [nährstoffreich, schwer] als andere Getreidearten; Weizen ist an trockene und warme Sommer angepasst
Aussaat bei Winterweizen ab Mitte September [z.T. noch im Dezember]; Überwinterung im Rosettenstadium, Streckungswachstum im Frühjahr, Blätter entstehen; Ähre entwickelt sich und Selbstbefruchtung erfolgt, so dass die Körner sich entwickeln können [25-40 Samen pro Ähre]; Ernte im Hochsommer [Mitte Juli] des auf die Aussaat folgenden Jahres
Sommerweizen wird erst im Frühjahr gesät [braucht keine Vegetationsruhephase wie Winterweizen; Körner sind proteinreicher, die Erträge aber wesentlich schlechter] |
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Inhaltsstoffe 70 % Stärke, 2 % Fett, 11-12 % Eiweiß, 2 % Fasern,
ca. 13 % Wasser |
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Wirkung auf die Gesundheit entgiftend, bei Appetitlosigkeit, gegen Blähungen, Darmentzündungen, Fettsucht, Gicht, Magengeschwüre, Magenkrämpfe, Rheuma, Sodbrennen, Zwölffingerdarmgeschwüre |
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WEICHWEIZEN |
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Botanik wissenschaftlicher Name Triticum aestivum |
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Bedeutung die am meisten angebaute Weizenart; viele Sorten, die an unterschiedlichste Klimabedingungen angepasst sein können |
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HARTWEIZEN |
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Botanik wissenschaftlicher Name Triticum durum
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Besonderheiten besonders kleberreiche Weizenart [weltweit 10%, überwiegend aus den USA und Canada, seltener aus Europa selbst] |
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Bedeutung Daraus werden besonders Teigwaren [z.B. Nudeln], Bulgur und Couscous gemacht. Aus dem stärkereicheren Saatweizen [Weichweizen] geht das nicht. |
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NUDELN |
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Normale italienische Pasta wird aus Hartweizengrieß, Wasser und Salz hergestellt, und zwar ohne Eier. |
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Ein klassisches Nudelrezept Aus 500 g Mehl, 4 Eiern, 1/2 TL Salz, 2 EL Olivenöl und ein wenig kaltes Wasser [zum Binden] wird ein Teig geknetet, dann ausgerollt [Mehl zum Bestäuben nutzen] und anschließend in Nudeln geschnitten [auch per Pastamaschine]. Beim Kleben des Teiges muss man noch etwa Mehl hinzu geben, bei Krümeligkeit etwas Wasser, ggf. Öl. Die Nudeln können nun trocknen oder auch frisch zubereitet werden. Zum Färben kann bei Bedarf Tomatenmark, Spinat, Safran, Rote-Beete-Saft oder Tintenfisch-Tinte genommen werden. |
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BULGUR UND FALAFEL |
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Was ist Bulgur? ein hochwertiges Lebensmittel aus
Hartweizengrieß; man erhält ihn fein oder grob geschrotet; er enthält noch den Weizenkeim und ist daher reich an Vitamin B, Eisen und Ballaststoffen [doppelt so wertvoll wie Couscous] |
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Bulgur richtig verarbeiten man kann vorgekochten und unbehandelten Bulgur kaufen; nicht vorgekochten Bulgur [etwa 3 EL pro Esser rechnen] in kochendes Salzwasser geben und mindestens 15-20 min bei kleiner Flamme kochen [mit Tassen Wasser in etwa der doppelten Menge wie Bulgur bemessen] |
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Falafel ein Bratling, der aus Kichererbsen und meistens Bulgur hergestellt
wird und in der arabischen Küche sehr beliebt ist |
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Verwendung in der Küche u.a.
als Beilage zu Fleischgerichten oder Gemüse |
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COUSCOUS |
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Couscous richtig verarbeiten Couscous wird ebenso aus Hartweizen hergestellt; man muss ihn normalerweise [Packungshinweise beachten] nur noch mit heißem Wasser [oder Brühe] übergießen und dann zugedeckt mindestens 10 min ausquellen lassen [etwa Tassen Couscous mit 3 Tassen Wasser oder Brühe, eventuell mit etwas Olivenöl] |
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Verwendung in der Küche u.a.
als Beilage zu Gemüse oder Fleisch |
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Taboulé [Hartweizensalat aus Nordafrika] 250 g Couscous mit 1 EL Olivenöl verrühren und mit 250 ml kochendem Wasser übergießen und nun gut 2 min bedeckt ziehen lassen. Dann umrühren, mit Salz und Pfeffer würzen. Jetzt mit 1/2 Tasse kochendem Wasser übergießen und nochmals 2 min quellen lassen. Dies wiederholt man zwei- bis dreimal, bis das Korn weich ist.
Währenddessen 1 Gurke, 2 Tomaten, 1/2 Bund Frühlingszwiebeln und entsteinte Oliven [Menge nach Geschmack] klein schneiden, dann 20 g Rosinen unterheben und alles gut vermengen. Anschließend 4 EL Olivenöl und 4 EL Zitronensaft darüber geben, zudem gehackte Kräuter [1/4 Bund glatte Petersilie, 10 Minzblättchen, 1/2 Bund krause Petersilie]. Alles mit dem Couscous vermengen und nochmals mit Salz und Pfeffer, eventuell Paprika und Chili abschmecken. |
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TIPPS UND INFOS |
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Noch mehr zu Weizen ... |
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Bedeutung der Pflanzenteile Samen für Stärke, Eiweiß, Vitalgluten, Weizenkeime z.B. für Weizenkeimöl in Kosmetika etc., Weizenkleber als Viehfutter; Stroh als Energieträger, Faser und Einstreu |
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Welternte 2005 wurden weltweit 630 Mio. Tonnen Weizen geerntet; China [97 Mio. t], Indien [72 Mio. t] und die USA sind die 3 größten Produzenten, Deutschland liegt mit 23,6 Mio. Tonnen auf Platz 8 |
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Züchtungen eine moderne Kreuzung aus Roggen und Weizen kann auch in kühleren Gebieten angebaut werden ,während normaler Weizen gemäßigtes Klima liebt |
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Weizenbier obergäriges Bier, das mindestens zur Hälfte aus Weizenmalz hergestellt werden muss [bei normalem Bier nimmt man ja nur Gerste], dazu kommen Hopfen, Wasser und Hefe;
man unterscheidet Hefeweizen [naturtrüb mit Schwebstoffen] und Kristallweizen [klar]; der Alkoholgehalt liegt bei 5-6 Vol% |
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Weizenprodukte im Eine Welt Laden z.B.
in unseren Gebäcksorten [Biscotti, Spekulatius] als Mehl [aus Öko-Anbau] verbacken worden |
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GETREIDE |
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Mit Weizen wird eine ganze Reihe von Süßgräsern bezeichnet, die nicht nur hierzulande zur Herstellung vieler Nahrungsmittel wie Brot, Brötchen, Kuchen, Kekse oder Nudeln benötigt werden [links: Hartweizen, rechts: Weizenfeld]. Weizen ist weltweit ein wichtiges Grundnahrungsmittel. [siehe linke Spalte] |
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Viele Getreide sind seit Urzeiten bekannt und werden so seit Jahrtausenden als menschliches Grundnahrungsmittel nahezu weltweit kultiviert so auch Roggen, Hafer, Dinkel, Gerste oder Hirse. Unsere Getreidearten gehören meist zur Familie der Süßgräser [Poaceae]. Sie enthalten meist weit über 50% Kohlenhydrate, außerdem Fette und Eiweiße, Mineralien und Vitamine. |
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EINIGE GETREIDEARTEN |
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Nachfolgende Kurzportraits von weiteren bedeutsamen
Getreidearten ... |
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HIRSE |
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Nicht nur Afrikas Grundnahrungsmittel ... |
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Was ist Hirse? Hirse ist eine Sammelbezeichnung für mehrere Getreidearten und seit Jahrtausenden [Afrika, China] genutzt. Die Hirse bei uns im Handel ist die Rispenhirse [Panicum miliaceum] mit geschältem Korn, kleine, goldgelbe Kügelchen. Früher wurde sie in großem Umfang bei uns als "Brot des armen Mannes" angebaut. Hirse galt als Symbol der Fruchtbarkeit und wurde zu Hochzeiten und zum Jahresanfang traditionell als Hirsebrei gereicht. Die Hirse ist eine anspruchslose Pflanze, die auch mit wenig Wasser auskommt und auch noch dort Ertrag bringt, wo andere Getreidearten nicht mehr gedeihen. In vielen Gebieten Asiens, Afrikas, Nord- und Südamerikas ist sie noch heute das wichtigste Nahrungsmittel. Außerdem gibt noch die Kolbenhirse [Sateria italica; nur als Vogelfutter], die Sorghumhirse [Andropogon sorghum; Futter-, Brei- und Industriepflanze] und Negerhirse [Pennisetum americanum; wichtige Breihirse Afrikas]. |
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Inhaltsstoffe der Hirse hochwertiges Eiweiß, komplexe Kohlenhydrate, verschiedene Vitamine: Vitamin B1, Vitamin B2, Niacin, Pantothensäure, Vitamin B6, Biotin, Folsäure, Mineralstoffe und Spurenelemente;
Energiegehalt von 20 g [1 EL] 71 kcal bzw. 296 kJ |
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Zubereitung von Hirse Hirse wird meist als geschältes ganzes Korn angeboten. Man kann sie wie Reis kochen, zu Brei oder Suppen verarbeiten.
Hirse [200g in 700 ml Wasser, Milch oder Brühe] nach Grundrezept mit einer halbierten Zwiebel und unter Zugabe von Salz und Majoran kochen. Zwiebel entfernen. Unter die fertige Beilage Butterflocken unterheben, zum Schluss mit gehackter Petersilie bestreuen.
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Hirsen eignen sich nicht zum Brot backen, da ihnen Klebereiweiß fehlt. |
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ROGGEN |
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Alles über Roggen Der Roggen [Secale cereale] ist eine in gemäßigten Breiten sehr häufige Getreideart. Es gibt Sommer- und Winterroggen [letzterer meistens bei uns in Mitteleuropa angebaut]. Roggen ist meist Fremdbefruchter, da männliche und weibliche Blüten zu verschiedenen Zeiten reifen [im Gegensatz zu Weizen oder Gerste]. Obwohl Roggen weltweit einen Anteil von unter einem Prozent bei den
Getreidesorten ausmacht, stellt er bei uns aber ein wichtiges Brotgetreide dar. Man verwendet Roggen auch als Tierfutter und nachwachsenden Rohstoff sowie seit langem zur Alkoholherstellung [Korn, Wodka]. |
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Wirkung auf die Gesundheit Roggen ist besonders reich an Folsäure. Vollkornbrot enthält extrem viele Ballaststoffe und ist vitaminreich. Auch der hohe Lysinanteil
[eine Aminosäure] machen ihn für die Ernährung wertvoll, ebenso viele Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine. |
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HAFER |
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Informationen über Hafer Hafer [Avena] ist eine ganze Pflanzengattung innerhalb der Familie der Süßgräser. Es sind stets einjährige krautige Rispengräser. |
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Nutzung Hafer ist nicht nur wichtiges Tierfutter, sondern in Form von Müsli, Haferflocken, Hafergebäck oder Haferbrei auch für die menschliche Ernährung interessant. |
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gesundheitliche Wirkung Hafer wirkt vorbeugend bei Herz- und Gefäßerkrankungen [z.B. Arteriosklerose], senkt den Cholesterinspiegel und regulieren den Blutdruck. Besonders auch Diabetiker finden in Hafer ein wertvolles Nahrungsmittel, da er den glykämischen Index senkt. Zudem wirkt er beruhigend. Man schreibt seine gesundheitlichen Wirkungen u.a. auf die Anteile an Kieselsäure und Mineralien, aber auch mehrfach ungesättigten Fettsäuren zurück. |
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GERSTE |
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Mehr über Gerste Sie [Hordeum vulgare] ist ein bis zu 1,2 m hohes Süßgras mit Ähren [die Fruchtstände], die sehr lange Grannen haben. Erkennen kann man sie auch daran, dass
die Blatt-Öhrchen den Stängel vollständig umschließen. Man unterteilt Gersten in zwei- und mehrzeilige Gersten. Zweizeilige Gerste entwickelt pro Ansatzstelle nur ein Korn, das kräftig und voll ausgeprägt wird. Bei den mehrzeiligen Formen treten drei Körner pro Ansatzstelle auf, die aber nicht so kräftig sind. |
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Geschichte Ursprungsgebiete sind der Vordere Orient und die östliche Balkanregion. Die ältesten Nachweise der Gerste lassen sich bis 10500 v. Chr. zurückdatieren. Während des Mittelalters war die Gerste als ertragreiches Viehfutter geschätzt. Gerste ist eines der klassischen Getreide der Antike und ist vor mehr als 8000 Jahren im Zweistromland und am Nil angebaut worden. |
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Bedeutung Man verwendet Gerste als Tierfutter, aber auch für Gerstenmehl, Grütze und Graupen. Besondere Verarbeitungsformen sind Malzkaffee sowie Bier. |
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Wirkung auf die Gesundheit Flavonoide in der Gerste gelten als krebsvorbeugend. Gerstenschösslinge wirken fiebersenkend und entwässernd. |
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DINKEL |
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Was ist Dinkel? Der Dinkel [Triticum spelta] ist eine Urform des heutigen Weizens und war lange Zeit fast in Vergessenheit geraten, wird aber insbesondere im ökologischen Landbau immer häufiger angebaut. Sie verträgt
raueres Klima und ist resistenter gegenüber vielen Krankheiten oder Schädlingen als Weizen. Das Dinkelkorn sitzt fester und geschützter in den Spelzen als beim Weizen. Daher erfordert die Verarbeitung einen zusätzlichen Arbeitsschritt, das Entspelzen. |
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Verwendung Dinkelmehl kann überall anstelle von Weizenmehl eingesetzt werden. Zum Teil wird ihm eine größere gesundheitliche Verträglichkeit zugeschrieben. Menschen, die allergisch auf Weizen reagieren, können versuchen, Weizen durch Dinkel zu ersetzen. Trotz höherem Kleberanteil ist die Backfähigkeit von Dinkelmehl schlechter. Auch die Eiweiße sind empfindlicher. So wird Gebäck schon relativ schnell trocken und hart. Dennoch können wir inzwischen wieder viele Produkte kaufen, sogar Dinkelnudeln. |
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Geschichte Dinkel war schon vor 15.000 Jahren als Kulturpflanze im südwestlichen Teil Asiens bekannt. |
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Noch mehr Getreide Eine weitere ursprüngliche Getreideart mit sehr hohem Ernährungswert ist Amaranth. |
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GRUNDNAHRUNG SEITE 5 |
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Grundnahrungsmittel Kartoffeln. |
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WISSENSWERTES |
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Kleiner Steckbrief der Kartoffel ... |
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Herkunft Urheimat sind die
Andenländer Südamerikas und wird dort seit 2000 Jahren
kultiviert [und von Indios bereits seit 8000 Jahren genutzt, da
Kartoffeln auch auf nährstoffarmen Böden noch
gedeihen, wo Getreide schon kaum noch wächst] |
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Geschichte bei uns Mitte 16. Jahrhundert
durch Spanier nach Europa gebracht [zunächst als Garten und
Zierpflanze, seit der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts auch als
Nahrungsmittel, nachdem Friedrich der Große von Preußen den
Nahrungswert der Kartoffel erkannt hatte und einen Befehl zum
Kartoffelanbau im ganzen Land erließ]; in der Anfangsphase des
Anbaus kam es oft vor, dass Menschen die Beeren aßen [statt die
unterirdischen Knolle] und sich so stark vergifteten; Ernährung
mit Kartoffeln begünstigte im 19. Jh. das rasante
Bevölkerungswachstum in Europa |
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Hauptanbauländer heute fast
weltweit [auch in kälteren Gebieten] |
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Botanik wissenschaftlicher
Name Tuberosum
solanum
Systematik ähnlich wie Tomaten,
Paprika oder Auberginen ein Nachtschattengewächs |
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Pflanze Kartoffeln sind
verdickte Teile der unterirdischen Sprosse [Ausläufer] der
einjährigen Kartoffelpflanze [dienen eigentlich der Speicherung
von Reservenährstoffen]; oberirdisch krautige Pflanze |
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Blüten und Früchte Blüten im Sommer je
nach Sorte weiß, rosa oder zartblau, aus der sich grüne bis rote
Beeren mit je ca. 100 Samen entwickeln [grüne Beeren und
Pflanzenteile sind stark giftig] |
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Sorten Farbe der Knolle je nach Sorte weißlich, gelblich, ockergelb, hellrot bis violett; Fleisch meist weiß oder gelb; fest kochende, vorwiegend fest kochende und mehlig kochende Sorten [weltweit ca. 5000 verschiedene Sorten] |
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Inhaltsstoffe enthalten
75% Wasser, bis zu 20% Stärke, 1.8% wertvolle Eiweiße, Kalium,
Calcium, Magnesium, Phosphor, Eisen, Vitamine B1, B2, B6, C, K,
Niacin, Panthotensäure |
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Wirkung auf die Gesundheit sehr
nahrhaft und gut bekömmlich; auch bei Diäten ideal;
schnell sättigend |
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Nährwert 100
g enthalten gekocht 784 kJ [187 kcal],
frittiert oder gebraten wesentlich mehr, als Püree
weniger; etwa 140 bis 200 g Kartoffeln werden täglich
empfohlen [je nach körperlicher Tätigkeit] |
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KARTOFFELN |
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Die besonders auch bei uns fast allseits
beliebte Kartoffel ist eines der wichtigsten
Grundnahrungsmittel überhaupt und wird weltweit in 130 Ländern
angebaut.
Und dies hat seine Gründe. |
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VERWENDUNG, REZEPTE |
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So verwenden Sie Kartoffeln am besten ... |
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Kartoffeln richtig vorbereiten Kartoffeln
gut waschen und wunschweise schälen [junge Kartoffeln
sollte man wegen des besseren Aromas und wertvoller
Inhaltsstoffe keinesfalls schälen, höchstens nach dem
Kochen bzw. Braten] |
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Verwendung in der Küche Kartoffeln kann man
gekocht [mit oder ohne Schale], frittiert [z.B. Kroketten,
Pommes frites], gegrillt, gebacken [Folienkartoffel] oder gebraten
genießen, ebenso als Auflauf, in Form von Chips oder auch als
klassische Kartoffelsuppe [dem Ideenreichtum bei der
Zubereitung sind kaum Grenzen gesetzt];
Sättigungsbeilage zu Fleisch, Wild, Geflügel und
Fisch, für Klöße, als Röst- oder Bratkartoffeln, in
Eintöpfen und Kartoffelsalaten etc. |
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Grillkartoffel Backblech
mit Backpapier belegen und dieses mit Olivenöl
bestreichen. Frisch geschnittenen Thymian und Rosmarin
dazu streuen. Junge Kartoffeln halbieren und mit
Schnittfläche ins Öl stellen. Nun mindestens 20 min im
Backofen bei ca. 180 °C bzw. im Heißluftgrill garen.
Mit gebratenen Baconstreifen, rohen oder angebratenen
Lauchzwiebelringen und gehackter Petersilie servieren.
Restöl vom Backpapier darüber gießen. Zum Schluss
salzen und gut pfeffern. |
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Polnische Sauerkrautsuppe [Krapusniak] 250
g Schweinebauch in 1 cm dicke Würfel schneiden. 2
Zwiebeln schälen und hacken. Eine Lauchstange putzen,
längs halbieren, wachsen und in Streifen schneiden. 2
Karotten und 2 Kartoffeln in feine Würfel oder
Stäbchen schneiden. In einem Topf 1 EL Öl erhitzen.
Schweinebauch und Zwiebel darin anbraten. Karotten und
Kartoffeln zugeben und mit 1 l Gemüse- oder
Fleischbrühe aufgießen und 30 min köcheln lassen. 350
g Sauerkraut sowie den Lauch in die Suppe geben und
nochmals 10 min garen. Suppe mit Salz und Pfeffer
abschmecken. |
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TIPPS UND INFOS |
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Das sollten Sie auch wissen ... |
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wirtschaftliche Bedeutung heute
werden jährlich etwa 7 Mio. Tonnen allein in
Deutschland als beliebtes Grundnahrungsmittel geerntet |
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Tipps Kartoffeln
niemals roh genießen, auch Grünverfärbungen
bitte großzügig weg schneiden [giftiges Alkaloid Solanin enthalten].
Vor dem Kochen nicht zu lange im Wasser liegen lassen, da so
viele Mineralien und Vitamine verloren gehen. Die Schale kann
[außer bei ältlichen Exemplaren] dran bleiben und wird
erst nach dem Kochen entfernt [bei jungen Kartoffeln
sogar mitessbar]. |
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die richtige Wahl mehlig kochende Kartoffeln nimmt man für Eintöpfe, Kartoffelpüree, Kroketten oder Klöße,
während man fest kochende z.B. für Salz-, Pell-, Brat- oder
Grillkartoffeln nutzt; vorwiegend fest kochende eignen
sich universell für alle Kartoffelgerichte |
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Lagerung dunkel
und kühl [Keller] |
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