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- Neue Energie
- Solarzelle
- Brennstoffzelle
- Atomkraft? Nein Danke.
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DAS THEMA |
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So ein Thema auf einer
Weltladenhomepage? Na klar, selbstverständlich, wir stehen nicht nur für fairen
Handel, sondern setzen uns natürlich auch für ökologische
Vernunft und Nachhaltigkeit ein. [Nebenbei bemerkt stammt ja schließlich auch ein großer Teil unserer Waren aus biologischem Anbau bzw. wurden die Rohstoffe ökologisch erzeugt.] Und das Thema Energie geht uns ja eigentlich alle an. |
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Zu den regenerativen Energiequellen zählen u.a. die
Solarenergie, Wasserkraft [inklusive Gezeitenkraft], Windkraft,
Geothermie und Bioenergie aus Biomasse bzw. Energiepflanzen. |
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SAUBERE ENERGIE |
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Angesichts des zunehmenden Treibhauseffekts, der Abholzung von Regenwäldern und des globalen Klimawandels sind alternative [d.h. regenerative] Energiequellen ein ökologisches Muss. |
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Sonnenenergie → Sonnenenergie lässt sich zum einen in elektrische Energie mit Hilfe der Fotovoltaik [Solarzellen] umwandeln und zum anderen auch in Wärme mit Hilfe der Sonnenkollektoren [d.h. Erzeugung von heißem Wasser]. |
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Info → Auf vielen Hausdächern sieht man sie inzwischen, die Solarzellen, mit denen man aus Sonnenenergie elektrischen Strom erzeugen kann. Mehr dazu hier ... |
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Klicken Sie auf das Bild, um eine vergrößerte Darstellung zu sehen oder wählen Sie oben den Tab Solarzelle an. |
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Brennstoffzellen → Sie sind stationär oder mobil zu betreiben. Brennstoffzellen erzeugen aus Wasserstoff und Sauerstoff [aus der Luft] elektrische Energie. Dabei entsteht reines Wasser. Dieses ließe sich theoretisch durch Elektrolyse mittels Solarstrom wieder in Wasserstoff und Sauerstoff zerlegen. So entsteht ein Kreislauf. |
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Info → Die Raumfähren der USA gewannen einen Teil der nötigen Elektroenergie mit Hilfe von Brennstoffzellen. Auch Busse und PKWs fahren mehr oder weniger versuchsweise mit Brennstoffzellenantrieb. Dafür gibt es mehrere technologische Möglichkeiten. Das Hauptproblem derzeit ist immer noch der vergleichsweise geringe Wirkungsgrad und das große der Gewicht der Brennstoffzellen-Stacks. Das im System entsehende reine Wasser kann man auch im lebenserhaltenden System der Raumfähre wiederverwenden. Mehr auf einer gesonderten Seite ... |
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Wasserkraft → Mittels
spezieller Turbinen und angeschlossenem Generator kann man die Energie fließenden Wassers zur
Stromerzeugung verwenden. Solche Wasserkraftwerke befinden sich
oft an Talsperren. |
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Pumpspeicherwerke → Pumpspeicherwerke sind dabei fast die einzige Möglichkeit, Elektroenergie für Spitzenbelastungszeiten zu speichern und spielen auch bei uns daher eine nicht ganz unwichtige Rolle. Dabei wird in Ruhgephasen aus einem unteren in ein oberes Staubecken gepumpt [benötigt Elektroenergie]. In Spitzenbelastungsphasen lässt man das Wasser aus dem oberen Becken über Turbinen wieder ins untere Becken laufen und erzeugt so Elektroenergie. |
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Geothermie → In
Ländern mit Vulkanen und heißen Quellen [z.B. Island] macht man
sich die Erdwärme oder heißes Wasser von Geysiren zur Erzeugung
von Elektroenergie sowie zum Heizen nutzbar. In unseren Breiten
bekannter sind aber bereits häufig realisierte sowie bezahlbare
Methoden, um die normale Erdwärme zu nutzen, z.B. für
Einfamilienhäuser. Dafür ist eine tiefe Bohrung erforderlich. Mittels einer Spezialflüssigkeit, die in der Tiefe erwärmt wird, kann man per Wärmeaustausch oberirdisch Wasser erwärmen. |
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Windenergie → Und
auch Windräder sind bei uns kein seltener Anblick mehr. In
windreichen Gebieten kann durch Windkraftanlagen die
Energieerzeugung abgasfrei ergänzt werden. |
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Wärmeaustauscher → Sie ermöglichen die regenerative Nutzung von Abwärme. Dadurch kann eine Menge Energie eingespart bzw. zurück gewonnen werden. |
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ERLEUCHTUNG |
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Unser aller elektrisches Licht auf dem Prüfstand ... |
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Schon seit länger Zeit scheint das Ende der guten alten Glühlampe vorprogrammiert, die zwar warmes Licht erzeugt, jedoch mehr Wärme als Licht. Sie ist unbestritten ökologisch überholt. |
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Die Mini-Leuchtstoffröhre • Zunächst schien das Rätsel leicht lösbar [da die Technologie ja im Prinzip schon ewig bekannt war]: Der Ersatz der Glühlampe durch so genannte Energiesparlampen. |
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Umweltgefährdung • Doch jetzt zeigt sich der Nachteil der Mini-Leuchtstoffröhren: Sie enthalten viele Giftstoffe und gehören so wie ihre großen Brüder in der Sondermüll. |
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Neues Licht • Und die LED-Erleuchtung ist inzwischen noch besser. LED-Lampen brauchen nur noch einen Bruchteil Strom [Vergleichsbeispiel: Glühlampe: 60 Watt; Energiesparlampe ca. 11 Watt; LED-Lampe etwa 3 Watt]. Auch wenn sie teurer sind - nach einem Jahr etwa haben sie sich amortisiert. Zudem gibt es keine hochgiftigen Abfälle, wenn sie doch mal den Geist aufgeben. Vorteilig ist auch ihre hervorragende Mobilität im Vergleich zu Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen oder Halogenlampen sowie nahezu unbegrenzte Einsatzgebiete. [Die etwas geringere Lichtausbeute ist aber immer noch nicht ganz im Griff.] |
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NACHDENKEN |
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Zukunft Solarenergie? → Der Anteil der Fotovoltaik am gesamten Stromerzeugung in Deutschland
lag 2011 gerade einmal bei kaum 4% [Windenergie rund 3%, Biomasse 6% und Wasserkraft 8%]. Erneuerbare Energien decken in Deutschland derzeit [2011] ca. 17% des gesamten Energieverbrauches ab. |
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Sonnige Zukunft? → Nur an den erneuerbaren Energien gemessen liegt der Anteil der Fotovoltaik bei reichlich 16%, der Windenergie ebenso bei ca. 16%, während die Wasserkraft allein
45% daran ausmacht [Zahlen selbst hochgerechnet]. |
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Energetische Zukunft → Das alleine zeigt die Notwendigkeit
schnellstens neue Wege zu finden [siehe Umweltschäden].
Wasserstoff, Brennstoff- und Solarzellen haben dabei sicher
die besten Zukunftschancen. Ergänzung findet dies durch
Wasserkraft, geothermische sowie Aufwindkraftwerke, Windkraft,
Energiegewinnung aus Biomasse [Bioabfällen] und anderes mehr. |
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Sparsame Zukunft → Die
beste Idee [und mit allen anderen kombinierbar] ist immer noch
das Einsparen von Energie, egal ob Niedrigenergiehaus
oder LED-Sparlampe. Selbst im Bereich der Batterien zeichnet sich bereits jetzt ein leichter Trend zur Brennstoffzelle ab, wenn es um Notebooks u.a. Elektrogeräte geht. |
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Umdenken → Inzwischen hat [nicht nur] in Deutschland auch ein Umdenkprozess hin zu erneuerbaren Energien begonnen [angesichts ständig steigender Ölpreise und massiver Umweltprobleme sowie nach der Atomkatastrophe von Fukushima]. |
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ENERGETISCHE EXPERIMENTE |
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Nur maximaler Profit zählt → Leider sind viele Auto-, Mineralöl- und Energiekonzerne [noch] nicht so sehr
an Ersatz von Diesel und Benzin interessiert, da sich ihr
Profit durch neue Entwicklungen oder neue Forschungen
minimieren würde. ... Da
kann man nur sagen: Rote Karte! Und dies leider zu Lasten unserer Erde. |
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Biotreibstoff heißt Hunger und Umweltzerstörung → Das Experiment Biotreibstoff [z.B. E10] hat sich als genauso großer Umweltskandal entpuppt, wie der herkömmliche Treibstoff. Die ersten Elektroauto-Ansätze sind zu zaghaft und deren "Betankung" erfolgt nicht in jedem Fall durch Ökostrom. Wann wacht ihr endlich auf? |
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STOPPT DIE ATOMKRAFT |
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Japan 2011. Jetzt erst recht: Atomkraft - Nein Danke! |
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Angesichts der schrecklichen Nuklearkatastrophe, die im März 2011 durch Erdbeben und Tsunami ausgelöst wurde, muss man sich ganz einfach von der Atomkraft [egal ob als Energiequelle oder Kernwaffe] endlich verabschieden! |
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Atomkraftwerke und Nuklearwaffen braucht kein Mensch. Dazu noch ein paar Fakten und Gedanken hier ... |
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MEHR |
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Weitere Informationen → ... erhalten Sie gerne bei uns im Weltladen und in unserer Ladenbibliothek. |
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Schauen Sie doch einmal bei uns vorbei. Wir freuen und auf Ihren Besuch und beraten Sie gern. |
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QUELLEN |
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Für dieses Thema [inklusive aller 4 Tabs] nutzten wir auch ... |
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Internetangebote → wikipedia.de, unendlich-viel-energie.de
Literatur → Lehrbuch Chemie heute Sek. II, Schroedel Verlag GmbH Hannover, 1998; Lehrbuch Chemie heute Sek. I, Schroedel Verlag GmbH Hannover, 2001 und 1995
Material → Internetangebot und Unterrichtsmaterial von seilnacht.com |
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DAS THEMA |
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Inzwischen gibt es bereits recht leistungsfähige Fotovoltaikanlagen. Hier das Schema einer einzelnen Solarzelle sowie grundlegende Informationen. |
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SONNENENERGIE |
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Energie fast ohne Ende ... |
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Die Sonne ist Quelle und dank der
Fotosynthese in den Pflanzen auch Grundlage allen Lebens auf
der Erde. Ihre ungeheure Energie kann sich der Mensch
angesichts allmählich zu Ende gehender fossiler Energieträger zu Nutze machen.
Probleme wie Treibhauseffekt und Umweltverschmutzung fordern
neue, umweltschonende Energiequellen. Dazu zählt die Fotovoltaik, die Energiegewinnung mittels Solarzellen. |
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Natürlich lässt sich die Sonnenenergie auch dazu nutzen, um per Elektrolyse aus
ganz normalem Wasser den Energieträger Wasserstoff herzustellen, der dann wieder zu Wasser verbrannt wird.
Alternativ sind auch die wesentlich effektiveren
Brennstoffzellen eine mögliche zukünftige Hauptenergiequelle. |
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Übrigens kann man per Sonnenkollektor auch Wasser erwärmen und
für Heizzwecke nutzen [Solarthermie]. |
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QUELLEN |
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Bei der Erstellung der Zeichnung haben wir folgende Quellen zur Hilfe genutzt ... |
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Internetangebote → wikipedia.de
Literatur → Chemie heute Sek. I bzw. II [Schroedel Schulbuch Verlag, Hannover 2001 bzw. 1998] |
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EINZELNE SOLARZELLE |
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Die Skizze haben wir selbst erstellt. Das Bild darf für die Bildungsarbeit von Eine Welt Läden frei verwendet werden. Ansonsten behalten wir uns alle Rechte vor.
© Eine Welt Laden Weißwasser 2012. |
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Bei der Erstellung der Zeichnung haben wir folgende Quellen zur Hilfe genutzt ... |
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Internetangebote → wikipedia.de
Literatur → Chemie heute Sek. I bzw. II [Schroedel Schulbuch Verlag, Hannover 2001 bzw. 1998] |
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SOLARE GRUNDLAGEN |
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So funktioniert eine Solarzelle ... |
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Energieumwandlung → In der Solarzelle wird Sonnenenergie direkt
in elektrische Energie umgewandelt. Solarzellen sind
Halbleiterfotoelemente und bestehen z.B. aus dünnen Scheiben
von Siliciumkristallen [meist Abfälle der Chip-Produktion],
die gezielt mit Fremdatomen versetzt [dotiert] sind. Boratome
z.B. nutzen zum Binden in das Kristall fremde Elektronen und
sind daher negativ geladen [negativ dotiertes n-Silicium].
Dadurch entstehen positiv geladene Elektronenlöcher, die
wieder von anderen Elektronen gefüllt werden. So gehen die
Löcher auf Wanderschaft [positiv dotiertes p-Silicium].
Monokristalline Solarzellen haben einen Durchmesser von bis zu
10 cm und reichen für den Betrieb eines Taschenrechners. Für
eine nennenswerte Leistung muss man aber viele Solarzellen
leitend verbinden. |
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Stromfluss → Durch das Auftreffen von Sonnenstrahlen [Fotonen, Photonen], lösen sich negativ geladene Elektronen aus der Siliciumschicht. Sie fließen auf eine Seite der Zelle, die
sich negativ auflädt. Auf der anderen Seite überwiegen dadurch
positive Ladungen. Verbindet man beide Seiten, so fließt ein
Strom, der z.B. eine LED zum Leuchten bringt. |
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Effektivität → Der Wirkungsgrad liegt je nach Typ zwischen wenigen Prozent bis teilweise über 40% [im Durchschnitt rund 20%, Öl- oder Kohlekraftwerk etwa 38%;
die Fotosynthese in Pflanzen hat übrigens nur 2% Wirkungsgrad].
Die nutzbare Leistung beträgt bis zu 2,5 kWh je Quadratmeter
pro Jahr [bei uns hier 1 kWh]. Dadurch entstehen die noch
relativ hohen Herstellungskosten für Solarzellen besonders
infolge der enormen Fläche für eine hohe Stromausbeute. |
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Solare Zukunft → Es gibt bereits große Stromerzeugungsanlagen in Form von Solarparks z.B. in der
Wüste oder anderen sonnenreichen Gebieten. |
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Einsatzgebiete der Fotovoltaik → u.a. elektrische Geräte [Solarlampen und -radios,
Uhren, Taschenrechner, etc.], Solarfahrzeuge, Messstationen, Parkscheinautomaten, Solarhäuser
[z.B. Selbstversorgung von Einfamilienhäusern mit
Elektroenergie], Weidezäune, Solarkocher [z.B. in Afrika für
Dörfer ohne Stromanschluss], in der
Weltraumtechnik ... |
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MEHR SONNENENERGIE |
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Weitere Einsatzgebiete der Fotovoltaik → z.B. Warmwasserbereitung und Heizungen mittels
Sonnenkollektoren [Wohnhäuser, Schwimmbäder etc.], solare
Trocknungsanlagen ... |
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SOLARENERGIE FÜR AFRIKA |
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Verteilungsproblem → Nur 78% der Menschheit verfügen über Elektrizität [d.h. mindestens 1,5 Milliarden nicht]. In einigen Regionen gibt es noch arge Defizite; z.B. hat in Indien nur die Hälfte der ländlichen Bevölkerung Zugang zu Elektroenergie. Und in Äthiopien haben sage und schreibe ca. 83% keinen Strom. |
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Sonne ist Reichtum → Doch in Afrika "rieselt" die Sonne pro Quadratkilometer 300 Gigawatt oft ungenutzt herab. Selbst für Europa wäre das eine energetische Zukunft. |
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Technik und Know How gefragt → Der Verein SEWA aus Ettlingen z.B. setzt sich für Solarenergie in Burkina Faso ein. In den letzten 15 Jahren wurden dort 60% des Baumbestandes abgeholzt, das meiste davon um kochen zu können. Ginge es so weiter, wäre das Land in 25 Jahren nur noch Wüste. |
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Folgen des Verfeuerns von Holz für die Menschen ...
- Kinder gehen nicht zur Schule, da sie Brennholz suchen müssen
- 1/3 des Einkommens geht für Feuerholz drauf oder man muss 4 Stunden täglich Holz suchen
- Lungenerkrankungen, entzündete Augen u.ä.
- Abholzung heißt Artensterben
- Fördern des Treibhauseffekts
- etc.
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Abhilfe schaffen → Dies kann sich schnell ändern durch Solarkocher, Solarlampen, Solarwasserspeicher, Solarkühlschränke, Solarpumpen, Solar-Akkus, "Tankstellen" für Elektrofahrzeuge usw. |
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DAS THEMA |
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Brennstoffzellen sind nicht nur in der Raumfahrt eine attraktive Energiequelle mit Zukunftspotenzial. |
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ANDERE ANTRIEBSKONZEPTE |
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Hybridtechnologie → Der
Hybrid-Antrieb ist ein Kompromiss. In der Stadt wird das
Fahrzeug mittels Elektromotor betrieben. Bei Überlandfahrt lädt
ein Verbrennungsmotor die Batterien auf bzw. betreibt das
Fahrzeug direkt. Bereits in Serie gebaute spezielle Opel Zafira oder der Toyota Prius
[Maximalgeschwindigkeit meist unter 200 km/h] zeigen, dass diese
Technologie nicht mehr in den Kinderschuhen steckt. Der Prius benötigt nur 50% des Kraftstoffs eines normalen
Toyotas. Dennoch: Treibhausgas Kohlenstoffdioxid wird auch hier freigesetzt! |
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Bioethanol und Biodiesel → Brasilien
macht es scheinbar vor, dass Autos auch mit biologisch [meist aus
Zuckerrohr] per Gärung und anschließender Destillation
gewonnenem Bioethanol Fahrzeuge antreiben lassen [z.T. mit 50%
Ethanol betankt, Rest Benzin]. Problematisch ist, wenn nun auch
Europa u.a. Erdteile Bioethanol nutzen wollen, immer mehr
Regenwaldflächen zugunsten von Energiepflanzen abgeholzt werden. Denn der weltweite Bedarf an
Kfz-Treibstoffen könnte niemals aus Pflanzen gedeckt werden.
Ebenso zu hinterfragen ist, wenn Nahrungspflanzen als
Spritquelle benutzt werden, obwohl ganze Erdteile hungern. Zudem
entsteht beim Verbrennen ebenso Kohlenstoffdioxid, das den
Treibhauseffekt noch verstärkt [trotz ausgeglichener Kohlendioxid-Bilanz]. Zudem ist der Kraftstoffverbrauch höher und größerer Verschleiß vorprogrammiert. Also: Biosprit ist eine Mogelpackung! Die benutzte Fläche wird nicht für Nahrungsmittel verwendet bzw. auch Nahrung wird im Kraftfahrzeug "verheizt". Ist das angesichts der Hungersnöte auf diesem Planeten verantwortbar? Biokraftstoff forciert Hunger auf der Erde! Denn es geht auch da nur um maximalen Profit und kaum um den Willen von Großkonzernen zur Umweltentlastung. |
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Biogas → Wenn
Biogas aus z.B. landwirtschaftlichen Abfällen gewonnen und als
Energieträger benutzt wird, ist das sicher zu begrüßen. Würde
man allerdings Bäume nur dafür absägen oder neue
landwirtschaftliche Flächen nur deshalb gewinnen, ist dies aber
zu hinterfragen. Letztlich ist das Problem Kohlenstoffdioxid und Treibhauseffekt auch so nicht wirklich gelöst. |
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EINZELNE PEM BRENNSTOFFZELLE |
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Die Skizze haben wir selbst erstellt. Das Bild darf für die Bildungsarbeit von Eine Welt Läden frei verwendet werden. Ansonsten behalten wir uns alle Rechte vor.
© Eine Welt Laden Weißwasser 2012. |
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Bei der Erstellung der Zeichnung haben wir folgende Quellen zur Hilfe genutzt ... |
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Internetangebote → wikipedia.de
Literatur → Chemie heute Sek. I bzw. II [Schroedel Schulbuch Verlag, Hannover 2001 bzw. 1998] |
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EINE INTERESSANTE LÖSUNG |
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Welches der Antrieb von Kraftfahrzeugen angesichts abnehmender
Ölvorräte und nichtmöglicher Abdeckung sowie Lügen in Sachen Biosprit in Zukunft
sein wird, ist noch unklar. Doch es gibt sicher alternative Lösungen ... |
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Geschichtliches → Die Brennstoffzellen-Technologie ist
möglicherweise die Antriebstechnologie für Kraftfahrzeuge mit guten Zukunftsaussichten. Die Vorstellung des ersten Fahrzeugs mit
Brennstoffzelle [Mercedes-Benz] 1991 war eine wichtige Pioniertat.
[Dabei werden Brennstoffzellen in der Raumfahrt bereits schon
seit den 1960er Jahren genutzt.] |
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Erste Kraftfahrzeuge → Daimler-Chrysler entwickelte so mit Brennstoffzellen betriebene New Electrical
Cars [NECAR] sowohl als
Großraumlimousine sowie auch PKW [NECAR4]. Ein NECAR2-Transporter hatte eine
Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h, 150 Brennstoffzellen im Heck sowie
einen großen Wasserstoff-Drucktank im Dachgepäckträger und bietet 6
Personen Platz. PKW mit Brennstoffzellen arbeiten häufig auf Methanolbasis. Das
erspart die schweren und Platz raubenden Drucktanks für Wasserstoff. |
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Heute → Für
Busse im innerstädtischen Betrieb gibt es heute schon viele
rollende Beispiele für den Einsatz der Technologie. Ja sogar Minibrennstoffzellen, mit denen man Radios oder
Lampen, ja sogar Notebooks, Tablet-PC's und Handys betreiben kann, hat man bereits entwickelt. Problem sind meist die [derzeit noch] zu hohen Produktionskosten. |
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AFC und PEM → Die älteste Brennstoffzellenart, die
alkalische Brennstoffzelle AFC, benötigt reinen Wasserstoff sowie reinen Sauerstoff; als Elektrolyt
dient Kalilauge. Andere Zelltypen arbeiten sogar mit Luft statt reinem Sauerstoff oder nutzen Methanol als
Wasserstoffquelle. So nutzt die moderne PEMFC Brennstoffzelle [Protonenaustauschermembran-Brennstoffzelle] reinen Wasserstoff und Luftsauertsoff zum Betrieb. Ihr Wirkungsgrad liegt bei 60%. |
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Technologie → Das
Prinzip der Brennstoffzelle wurde bereits 1839 vom
Baseler Professor Schoenbein und dem Engländer Grove
entdeckt. Zum Einsatz kam es jedoch erst rund 100 Jahre
später in der Raumfahrttechnik und als Antrieb von
U-Booten.
Es gibt verschiedene Brennstoffzellentypen, das
Funktionsprinzip ist jedoch fast gleich.
Normalerweise findet zwischen Wasserstoff und Sauerstoff
eine Knallgasreaktion statt, die Energie freisetzt.
Durch Membranen wird die heftige Explosion verhindert. Alle Brennstoffzellen bestehen aus zwei porösen Flächen,
den Elektroden [beschichtet mit Katalysator], die durch
eine dritte Fläche, die
Elektrolytmembran, voneinander getrennt sind. An die eine
Elektrode wird ein Brennstoff, hier reiner Wasserstoff,
herangeführt, an die andere Sauerstoff, also Luft. Der
Elektrolyt dient dazu, die elektrochemische Reaktion von
Brennstoff und Luft zu kontrollieren. Die
Wasserstoffmoleküle geben Elektronen ab; dabei wandern
die gebildeten Wasserstoffionen durch die Membran. Diese
ergeben dann zusammen mit Sauerstoffionen, die durch
Elektronenaufnahme aus Sauerstoffmolekülen entstanden,
Wasser. Diese Reaktion
führt, ähnlich wie in einer Batterie, zu einer
Ladungstrennung. Dadurch entsteht eine elektrische
Spannung [Elektronenwanderung] zwischen den Elektroden [1,23 V], die sich über einen
äußeren Stromkreis praktisch nutzen lässt. Zwecks hoher Spannungsausbeute schaltet man viele Brennstoffzellen zu Stacks zusammen. |
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WASSERSTOFF ALS ENERGIETRÄGER |
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Wasserstoff ist eigentlich ein wertvoller und ökologisch sinnvoller Energieträger. Er lässt sich unbegrenzt aus Wasser mittels Solarenergie erzeugen. |
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Wasserstoff → Die beste Umweltbilanz hat als Treibstoff natürlich Wasserstoff, da beim
Verbrennen lediglich Wasserdampf entsteht. Zur Zeit ist dies
noch Bussen oder Oberklasselimousinen vorbehalten. Durch die
Tanks sind die Fahrzeuge noch zu schwer und Tankstellen findet
man noch selten. |
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ELEKTROAUTOS |
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Immer öfter sieht man auf unseren Straßen auch Elektroautos. Doch sind sie wirklich ökologisch sinnvoll? |
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Elektromobilität → Bereits
1899 gab es ein Elektroauto, das eine Spitzengeschwindigkeit von
100 km/h erreichte. Über 100 Jahre Technik und immer noch kein
Durchbruch? Wie kann man endlich die Schadstoffbelastung mindern
oder ganz abschaffen und so unsere Umwelt entlasten? Geschlafen
hat man aber dennoch nicht ganz. Neue Antriebskonzepte haben
eben noch zu hohe Anschaffungskosten, ein Netz z.B. von Elektro- oder
Wasserstofftankstellen gibt es nur unzureichend und die Fahrleistungen sind
nicht ganz so optimal. Jedenfalls gibt es sie schon in Serie,
wenn auch teuer. Autos mit Elektromotoren, die durch
Akkumulatoren betrieben werden, arbeiten völlig abgasfrei. Eine
Akkuladung reicht für ca. 100-200 km. Nachteilig ist allerdings
die meist hohe Ladezeit und die vergleichsweise geringe Reichweite. Trotzdem sind die ersten Serienfahrzeuge erwerbbar (und besonders im Stadtverkehr eine Alternative). |
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QUELLEN |
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Bei der Erstellung der Zeichnung haben wir folgende Quellen zur Hilfe genutzt ... |
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Internetangebote → wikipedia.de
Literatur → Chemie heute Sek. I bzw. II [Schroedel Schulbuch Verlag, Hannover 2001 bzw. 1998] |
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KERNENERGIE - NICHT MIT UNS |
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Ein Ausschnitt aus einer Geschichte des Grauens ... |
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Hiroshima und Nagasaki, Japan • 1945 → Die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki wurden durch
amerikanische Atombomben völlig zerstört und hunderttausende
Menschen wurden getötet. |
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Windscale (heute Sellafield), Großbritannien • 8. Oktober 1957 → Radioaktive Spaltprodukte eines militärischen Atomkomplexes verseuchen die Umgebung bis nach Irland; über 1.000 Menschen mit Langzeitfolgen betroffen. |
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Tscheljabinsk, Sowjetunion • Dezember 1957/Januar 1958 → Schwerer Unfall im Atomkomplex Majak; Details bis heute unbekannt; viele Dörfer und Städte verschwinden einfach von der Landkarte; noch heute Sperrzone. |
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Harrisburg, USA • 27./28. März 1979 → Verlust von Kühlwasser im Reaktor des Atomkraftwerks Three Mile Island; radioaktive Wolke tritt ins Freie aus; rund 20 Jahre später treten erhöhte Leukämie-Raten auf. |
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Tschernobyl, Ukraine • 26. April 1986 → Während eines Experiments in Block 4 gibt es einige Kettenreaktionen wegen eines Konstruktionsfehlers; völlige Zerstörung durch Explosion (Super-GAU); viele Millionen Menschen werden mehr oder weniger verstrahlt, bis zu 100.000 sind wohl gestorben (laut Greenpeace); genaue Zahlen sind nicht bekannt; der letzte Tschernobyl-Reaktor geht erst im Jahr 2000 vom Netz - Gebiet ist bis heute weiträumig gesperrt und radioaktiv verstrahlt. |
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Tokaimura, Japan • 30. September 1999 → Bei einer Abfüllung von Urangemisch kommt es zu einer unkontrollierten Kettenreaktion mit hoher Strahlung; 2 Todesopfer und mehrere Hundert Menschen verstrahlt. |
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Fukushima, Japan • 11. März 2011 → Nach der furchtbaren Erdbeben- und Tsunamikatastrophe explodieren 4 Blöcke oder geraten in Brand; radioaktive Strahlung tritt massiv aus; eine Kernschmelze erfolgt [was lang verschwiegen wurde]; was in den vielen japanischen Kernkraftwerken nach der Katastrophe geschah, ist bis jetzt unklar. |
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GEDENKEN |
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Aber eines ist schon klar: Die Katastrophe bringt auf unbestimmte Zeit unermessliches Leid für Tausende, ja gar Millionen Menschen in Japan. Auch noch Jahre danach. Bislang wurden 15.000 Tote gezählt. Japan verdient unser Mitgefühl.
Wir gedenken den Erdbebenopfern
und fühlen mit denen, die durch Verlust und die Atomkatastrophe in Ängsten sind, die Angehörige vermissen oder deren Leben sich ungewollt verändert hat. |
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Klar ist → Naturkatastrophen wird es immer geben und wir können Sie nicht aufhalten, uns nur bestmöglich vor ihnen schützen. |
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Klar ist aber auch → Aber die Atomenergie ist kein Naturphänomen, sondern von Menschen gemacht.
Wir sind gegen eine weitere Nutzung der Atomkraft - in Japan, aber genauso in Deutschland! Es ist Zeit, sich von der Kernenergie zu verabschieden - egal ob als Energiequellle oder Kernwaffe. |
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Viel Spaß mit der Homepage der Initiative Eine Welt Für Alle e.V. Besuchen Sie uns im Eine Welt Laden Weißwasser in der Kirchstraße 2, gleich neben der Evangelischen Kirche. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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