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DAS THEMA |
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Unser Klima spielt verrückt [jedenfalls immer öfter]: Tornados, Hurrikane, Tsunamis, Stürme, Starkregen, extreme Kälte oder Hitze, Wüstenbildung und und und. Globale Klimaveränderung durch unsere eigene Schuld. Hier ein paar Gedanken, Hintergrundinfos und Fakten. |
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GLOBALE UMWELTPROBLEME |
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... sind z.B. und u.a. ...
- Abholzung der [Regen]Wälder
- Raubbau an Bodenschätzen
- Verschmutzung von Luft, Böden und Gewässern
- Abgase von Kraftfahrzeugen und Industrie
- Treibhauseffekt, globale Erwärmung
- saurer Regen
- Aussterben von Tier- und Pflanzenarten
- Überfischung der Meere
- intensive Landwirtschaft und so Belastungen durch künstliche Düngemittel, Pflanzenschutz- und Insektenbekämpfungsmittel
- Radioaktivität und Kernkraft
- etc. [um nur einige zu nennen]
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SAUER MACHT LUSTIG ? |
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Einige Gase haben recht unangenehme Wirkungen ... |
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Schwefeldioxid → Der Stoff entsteht z.B. in Vulkanen und Geysiren. Das stechend riechende Gas entsteht bei Verbrennung von Schwefel und es reagiert mit Wasser unter Bildung von schwefliger Säure. Es ist außerdem ein Atemgift.
SO2 + H2O → H2SO3
Schwefeldioxid + Wasser → Schweflige Säure
Menschengemacht entsteht es aber auch bei der Verbrennung schwefelhaltiger Kohle, von Erdöl und Benzin teilweise auch sowie als Abprodukt der Chemieindustrie. In Rauchgasentschweflunganlagen kann es durch Kalkaufschlämmung geleitet werden, wobei Gips entsteht. |
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SO2 wird auch benutzt, um Wein oder Trockenobst zu "schwefeln". Das tötet Keime [Pilzsporen, Bakterien] ab und macht die Genuss- und Lebensmittel haltbarer. In diesen Mengen ist es relativ unbedenklich, da man es Esser oder Trinker damit nicht direkt in Kontakt kommt, sondern höchstens mit Reaktionsprodukten wie schwefliger Säure. |
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Stickstoffoxide → Es gibt verschiedene Stickstoffoxide, z.B. Stickstoffmonooxid NO, Strickstoffdioxid NO2 oder Distickstoffmonooxid N2O [Lachgas]. Diese Gase bilden durch Reaktion mit Wasser z.T. ebenso Säuren, z.B. salpetrige Säure und tragen so maßgeblich zum sauren Regen bei. Stickstoffoxide entstehen in allen Verbrennungsanlagen und -motoren, die mit Luft arbeiten, als Abgase. Eine Reduzierung erreicht man durch Abgaskatalysatoren. |
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Kohlenstoffdioxid → Dieses Gas bildet bekannter Maßen mit Wasser Kohlensäure, die jedoch nur wenig stabil unter Normaldruck ist und wieder zerfällt. Dennoch gibt es einen gewissen Einfluss auf den pH-Wert des Regens. |
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SAURER REGEN |
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Sauer macht also eher nicht lustig ... |
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Ursachen → Ursache des sauren Regens sind die Reaktionen einiger Nichtmetalloxide wie Schwefeldioxid oder Stickstoffoxiden mit Wasser, wobei Säuren gebildet werden. |
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Quellen → Die säurebildenden Oxide stammen u.a. aus Abgasen von Kraftfahrzeugen, Heizungsanlagen, Kraftwerken und der Industrie. |
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Folgen für Organismen → Saurer Regen verändert den pH-Wert von Boden und Gewässern, wodurch viele Pflanzen- und Tierarten geschädigt werden bzw. deren Lebensraum vernichtet wird, da diese den niedrigeren pH-Wert nicht mehr tolerieren können. Zudem werden Laubblätter extrem geschädigt, was bei Nadelblättern tragischer ist, da sie oft mehrere Jahre am Baum verbleiben. |
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Folgen für die Umwelt → Außerdem greift saurer Regen Beton und Gesteine an. Folge sind die Zerstörung von Bauwerken und die Verwitterung von Gebirgen. Besonders schnell wird Sandstein angegriffen. Auch die Korrosion von Metallen wird durch sauren Regen gefördert. |
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SMOG |
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Der Preis von Energiebedarf, Großindustrie und Mobilität ... |
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Begriff → Der Name Smog wird aus den englischen Begriffen für Rauch [smoke] und Nebel [fog] zusammengesetzt. |
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Entstehung → Smog entsteht bei so genannten Inversionswetterlagen, z.B. im Winter in feucht-kalten Regionen. Die oberen Luftschichten sind wärmer als die erdnahen. Dadurch gibt es immer weniger Entweichen von Abgasen der Kraftfahrzeuge und Industrie in höhere Schichten, vorstellbar wie unter einer Käseglocke. |
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Arten → Man unterscheidet sauren Smog, wo z.B. Abgase, die Schwefeldioxid enthalten, mit Wasser saure Nebel bilden, sowie dem Fotosmog bei erhöhter Sonneneinstrahlung, wobei u.a. Oxidantien wie Ozon in Erdnähe angereichert werden. |
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Folgen → Smog verhindert den Luftaustausch und sitzt wie eine Käseglocke über der Stadt. Alle Lebewesen sind nun umso mehr schädlichen Abgasen ausgesetzt, die zu Kopfschmerzen, Augenreizungen, Atembeschwerden sowie zu Pflanzenschäden und Brüchigwerden von Kunststoffen führen können. Auch die Korrosion von Metallen und Bauwerken wird gefördert. |
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SELBST ETWAS TUN ... |
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Mach mit! |
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Das kannst Du selbst z.B. tun, um Energie zu sparen und den Ausstoß an CO2 zu verringern ... |
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- Wasser vom Gemüsewaschen auffangen und zum Blumengießen nutzen
- Reinigungsmittelbestand reduzieren [das Abkochen mit Backpulver reinigt eine Pfanne auch]
- zum Entkalken Essig oder Zitronensäure nehmen [statt chemischer Mittel]
- feste Zitronensäure [Apotheke] mit ganz wenig Wasser entfernt Flecke von Oberflächen und wirkt bleichend
- Waschnüsse für die Wäsche nutzen [natürlicher Rohstoff; auch im Weltladen erhältlich]
- einen Ökostrom-Anbieter nutzen
- Standby-Betrieb vermeiden [z.B. durch abschaltbare Steckdosenleisten]
- Stromfresser [alte Kühlschränke etc.] durch moderne Geräte ersetzen
- eine Wärmflasche nehmen [anstatt die Heizung vor dem Schlafengehen noch einmal richtig aufzudrehen]
- Jute statt Plastik [auf Tragetaschen aus Kunststoff verzichten; mehr]
- Mehrwegflaschen aus Glas statt Einwegverpackungen
- statt Mülltüte im Mülleimer einen Bogen Zeitungspapier nehmen [und so mehrfach nutzen]
- einheimisches Obst und Gemüse der Saison verwenden statt aus Holland, Spanien, Argentinien etc.
- Alufolie nur sparsam einsetzen [da sehr energieintensive Herstellung]
- Wasserhahn beim Einseifen kurz zudrehen [nicht laufen lassen und erst zum Abspülen wieder öffnen; ähnlich kann man das beim Rasieren und Zähneputzen machen]
- in nicht genutzten Räumen Licht aus [und bei längerer Nichtnutzung Heizung auf Sternchen]
- zum Lesen keine Deckenleuchte sondern eine kleine Lese- oder Schreibtischlampe nutzen
- u.v.a.
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Sie sehen → Es ist eigentlich nicht so schwer, den Energieverbrauch zu senken, und schon kleine Dinge helfen der Umwelt sehr viel. |
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QUELLEN |
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Für dieses Thema und diese Webseite nutzten wir auch ... |
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Internetangebote → wikipedia.de, unendlich-viel-energie.de, regenwald.org
Informationsmaterial, Literatur→ Begleitheft zur Folienserie des Fonds der Chemischen Industrie, Frankfurt am Main 1987; Naturwissenschaften im Unterricht Chemie [Heft 129, 2012]; M. Latif, Klimawandel und Klimadynamik, UTB Ulmer Verlag 2009 |
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KLIMA EXTREM |
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Man muss, aber braucht nicht erst nach Afrika schauen, wo immer schlimmere Dürreperioden und Wüstenbildung ganze Völker bedrohen. Hungerkatastrophen werden dadurch noch begünstigt. Auch nicht nach Asien, wo Monsunregen immer schlimmere Überschwemmungen hervorrufen. Nein, wir brauchen nur vor unsere Haustür schauen. |
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Auch hierzulande sind die Folgen des globalen Klimawandels nicht mehr wegzudiskutieren: Überschwemmungen, extreme Hitze oder Kälte, sich häufende Stürme und gar Tornados etc. Und Wissenschaftler glauben, das ist erst der Anfang, wenn wir nicht bald vernünftiger mit unserem Heimatplaneten umgehen. |
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TREIBHAUSGASE |
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Das hier sind wichtige Übeltäter ... |
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Kohlenstoffdioxid → Dieses Gas ist durchschnittlich gerade einmal mit 0,039% in unserer Luft vorhanden. Da es ständig von tierischen Lebewesen ausgeatmet wird, ist es eigentlich auch auf natürliche Weise in der Atmosphäre. Pflanzen wandeln es dann per Fotosynthese wieder in Traubenzucker [also organische Substanz] um. Eigentlich ein Kreislauf also. Gäbe es das Gas nicht in der Atmosphäre, hätten wir in unseren Breiten nahezu ganzjährig Dauerfrost. Kohlendioxid ist farblos, geruchlos, wirkt erstickend und hat eine viel größere Dichte als Luft. |
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Info → Einige Kohlenstoffdioxidquellen wie die Verbrennung von Holz oder Biogas sind theoretisch aufkommensneutral [so viel wie die Pflanzen aufgenommen hatten, wird bei Verbrennung frei]. Allerdings ist auf Grund der heutigen Klimaveränderungen auch diese Energieerzeugung in Frage zu stellen. |
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Kohlenstoffdioxid-Emission [2004] → Die USA trägt mit 23,8% zur weltweiten CO2-Emmission bei [7 Milliarden Tonnen], China mit 13,7% [4 Milliarden Tonnen], Russland mit 6,8 % [2 Milliarden Tonnen] und Deutschland mit 3,4% [1 Milliarde Tonnen] sowie die EU bei 13%. Auf jeden Deutschen gerechnet sind das 12 t pro Einwohner und Jahr. Ziemlich viel [wobei der Amerikaner bringt es auf das Doppelte]. |
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Kohlenstoffdioxid im Meereswasser → Ein Teil des Gases kann noch durch Fotosynthese gebunden werden, ein großer Teil löst sich in den Gewässern [besonders Meeren], so dass der CO2-Gehalt der Atmosphäre auf der Erde nur bei knapp 0,4% liegt. Durch mehr Kohlenstoffdioxid in der Luft, löst sich mehr davon im Meer; dadurch entsteht mehr Kohlensäure, die mit Kalkschalen und -gerüsten im Meer noch mehr CO2 freisetzt. Eigentlich ein zusätzlicher Teufelskreis. Zudem sinkt die Wasserlöslichkeit mit steigender Temperatur und es entweicht mehr in die Luft. |
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Methan → Auch dieses Gas entsteht auch auf natürliche Art und Weise. Es wird zum Beispiel bei Gärungs- und Fäulnisprozessen frei. So geben Pflanzenfresser CH4 in die Luft ab. Erdgas besteht ebenso aus überwiegend Methan, genauso wie Sumpfgas ["Irrlichter“], Grubengas [oft Ursache von Bergwerksunglücken] und Biogas. Methan ist brennbar, farb- und geruchlos. |
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Verbrennung von Methan → Bei der vollständigen Verbrennung [z.B. in Form von Biogas, Erdgas, LPG] entstehen Kohlenstoffdioxd [also ein anderes Treibhausgas] und Wasserdampf. |
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Biogas CONTRA → Der Umstieg auf Erdgas und Biogas ist also nicht die Lösung des Grundproblems der globalen Klimaerwärmung, sondern verstärkt diese noch. Ein landwirtschaftlicher Betrieb, der z.B. Stallbeheizungen per Sonnenenergie bewerkstelligen kann, ist absolut umweltfreundlicher. |
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Die vegetarische Lösung → Der zunehmende Verzicht der Konsumenten auf Fleisch und Fast Food würde natürlich ganz besonders zur Verbesserung der Methan-Problemlage beitragen. |
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Biogas PRO → Dennoch ist es sicher ökologisch sinnvoller, aus landwirtschaftlichen Abfällen Biogas zu erzeugen und daraus wiederum elektrische Energie bzw. Wärme, als zusätzlich den Strom aus Kohlekraftwerken zu nutzen. |
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Info → Bei unvollständiger Verbrennung bildet sich übrigens Kohlenstoffmonooxid, ein stark giftiges Gas, das schnell zum Tod führt. Dies passiert bei ungenügender Sauerstoffzufuhr z.B. zur Erdgasflamme in Gasthermen. Es fördert auch die Explosionsgefahr. |
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TREIBHAUSEFFEKT |
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Ein Zuviel an diesen Gasen hat es in sich ... |
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Kohlenstoffdioxid → Das Problem ist eher nicht das natürliche Entstehen des Gases, sondern der künstliche Ausstoß von CO2 durch Kraftfahrzeuge, Industrie, Kraftwerke etc., d.h. durch alle Verbrennungsvorgänge von fossilen Brennstoffen [Kohle, Erdgas, Erdöl, Kohle, Benzin, Diesel, Heizöl u.a.]. |
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Methan → Problematisch sind in diesem Zusammenhang besonders die riesigen Viehherden der großen Lebensmittel- und Fastfoodkonzerne, vor allem in Südamerika, die Methan abgeben. Zugleich wird für die Viehweiden auch noch sehr viel Regenwald gerodet. Da der Boden nährstoffarm ist, sind die Weiden nur kurze Zeit nutzbar. |
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Kohlenstoffdioxid und Methan → Durch die Treibhausgase steigt die Dichte der Luft. Dadurch wird Wärmestrahlung vermehrt zur Erde zurückreflektiert [anstatt ins Weltall abgestrahlt zu werden]. Langfristige Folge ist die globale Klimaerwärmung durch diesen Treibhauseffekt. |
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Wasser → Der größere Teil des Treibhauseffekts [bis zu 70%] wird allerdings durch Wasserdampf in der Atmosphäre verursacht. |
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Andere → Auch Stickstoffoxide und die immer noch in Mengen vorhandenen FCKW's [Fluor-Chlor-Kohlenwasserstoffe] tragen zum Effekt bei. Aerosolpartikel [z.B. Seesalz in der Luft, Feinstäube wie Ruß, Vulkanstaub, Pollen] begünstigen den Treibhauseffekt ebenso. |
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Ein gewisser Treibhauseffekt ist durchaus erwünscht, da er das Klima auf dem Planeten milder macht, was ein Garant für das Leben auf der Erde überhaupt ist. Ohne den Effekt läge die Durchschnittstemperatur auf der Erde um ca. 15 Grad niedriger. Es geht hier um das Zu-Viel. Vergleich. Die Atmosphäre der Venus besteht zu 95% aus Kohlenstoffdioxid und ist auch enorm dicht. Daher herrschen dort auch Temperaturen von weit mehr als 400°C. Die Marsatmosphäre übrigens hat ebenso viel CO2, jedoch infolge der geringen Dichte der Atmosphäre gibt es kaum einen Treibhauseffekt. |
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Geschichte und Zukunft → Seit Beginn der Industrialisierung hat der Treibhauseffekt stetig zugenommen. Das Treibhausgas Kohlenstoffdioxid CO2 hat seitdem um 40%, Distickstoffoxid [Lachgas N2O] um 10% Methan CH4 gar um 120% zugenommen. Bis zum Ende dieses Jahrhunderts [schätzt der Weltklimarat], wird sich die Erde um weitere 6°C erwärmt haben. |
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UNSERE EISVORRÄTE |
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Das Eis auf unserer Erde ... |
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Eisvorräte der Erde → Man findet sie in den Gebirgen, z.B. in Form der Gletscher und besonders natürlich an den Polen der Erde. |
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DAS EIS SCHMILZT |
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Und das hat Folgen ... |
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Ursachen → Gletscher und arktische Eisvorräte schmelzen allmählich ab, da die Treibhausgase vermehrt ausgestoßen werden und so den Treibhauseffekt beschleunigen. |
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Folgen → Dadurch wird der Lebensraum vieler Tiere und Pflanzen gefährdet, denn der Meeresspiegel steigt langsam. Dies bedroht küstennahe Gebiete. |
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Gegenteiliges → Zugleich kann die für unsere Klima so wichtige warme Meeresströmung beeinträchtigt werden. Folge wäre für uns hier dann allerdings eher eine stärkere klimatische Abkühlung mit extremen Dauerfrostperioden. |
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GLOBALE ALTERNATIVEN |
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Umdenken ist angesagt ... |
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Alternative Energiequellen → Statt Brennstoffe zu nutzen, die bei Verbrennung Kohlenstoffdioxid CO2 liefern, sollten wir verstärkt regenerative Energiequellen verwenden wie Brennstoffzellen, Solarenergie, Wind- oder Wasserkraft. [mehr] |
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Mobilität verändern → Natürlich steigen wir [soweit möglich] auf Busse und Bahnen um. Und manchmal tut es ja auch das gute alte Fahrrad oder gar der Weg zu Fuß. |
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Fleischkonsum reduzieren → Um weniger Methan CH4 zu produzieren, verzichten wir am besten immer öfter auf Fleisch und Wurst, besonders auf Fast Food, damit nicht für Viehherden der Regenwald weichen muss sowie nicht mehr Massen an Methan in die Atmosphäre abgegeben werden. |
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Wälder schützen → Unsere einheimischen Wälder, aber besonders die Regenwälder der Erde bedürfen eines strengen Schutzes, da sie Kohlenstoffdioxid wieder aus der Atmosphäre entfernen. Zudem ist es wichtig, statt Monokulturen wieder naturnahe Waldökosysteme zu schaffen. |
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Keine Sprays → Denn die enthalten heute meist keine FCKW mehr [die die schützende Ozonschicht der Erde vernichten], aber als Treibgas meist immer noch Treibhausgase wie Butan oder Lachgas. Am besten ersetzt man sie z.B. durch Pumpsprays oder Deoroller. |
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Viel Spaß mit der Homepage der Initiative Eine Welt Für Alle e.V. Besuchen Sie uns im Eine Welt Laden Weißwasser in der Kirchstraße 2, gleich neben der Evangelischen Kirche. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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