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EU-BIOSIEGEL |
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Bildquelle: ec.europa.eu |
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An dem einheitlichen
EU-Bio-Siegel (rechts) erkennt man Bio-Lebensmittel leicht. Es ist
die Kennzeichnung für alle ökologisch produzierten
Lebensmittel – ein Mindeststandard, der gesetzlich in der EG-Bio-Verordnung
festgelegt ist. Hält ein Produkt diese Vorschrift nicht ein,
bekommt es kein Bio-Siegel. |
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Auch das deutsche Biosiegel (oben links) nach EU-Standard ist weiterhin gültig. |
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Der allergrößte Teil unserer fair gehandelten Lebens- und Genussmittel trägt "wenigstens" das EU-Bio-Siegel (und viele davon auch Siegel von Verbänden). |
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Die Kriterien für dessen Erhalt sind zwar schon
streng. Beim EU-Siegel muss jedoch nicht der gesamte Betrieb auf
Ökoanbau umgestellt sein [im Gegensatz zu den deutschen
Verbandssiegeln]. Konventionelles Futter und Soja dürfen bei
Bio-Tierhaltung noch relativ großzügig verfüttert werden und müssen
nicht unbedingt vom eigenen Hof stammen. Konventionelle Dünger sind
nicht gänzlich verboten [Positivliste existiert]. Für den
Gemüseanbau gibt es nur wenige Vorschriften und in den Lebensmitteln
sind mehr Zusatzstoffe erlaubt. Eine Bodenüberprüfung ist nicht
geregelt. |
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ALLES BIO? |
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Bioprodukte der Supermärkte Der Bio-Boom ist längst in den Discountern angekommen. Einige Lebensmittelketten führen eigene Biowaren mit eigenen Labels, die mindestens dem EU-Standard
gehorchen müssen [z.B. Naturkind, BioBio, Bio Wertkost]. Zudem gibt
es bereit eine Bio-Supermarktkette in Deutschland [Alnatura]. |
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Dennoch muss hinterfragt werden, ob die Arbeitsbedingungen und Löhne der MitarbeiterInnen einiger großer Discounter akzeptabel sind. |
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MEHR |
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Weitere Informationen über Bioprodukte und
ökologischem Landbau erhalten Sie in unserem Laden. Und wenn Sie
besonders interessiert sind, könnten wir ja einmal mit Ihnen
gemeinsam ein Projekt gestalten. |
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QUELLEN |
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Für dieses Thema nutzten wir auch folgende Quellen ... |
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www.wikipedia.de |
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www.biosiegel.de |
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VERBANDSSIEGEL |
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Bildquelle: www.bioland.de |
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Bio Produkte im Weltladen Viele Schokoladen der GEPA z.B. tragen zusätzlich auch das NATURLAND-Label. Das trifft auch für eine große Reihe von Lebensmitteln von DWP [Artikelreihe WELTPARTNER]zu. Naturkosttees der Firma OASIS haben oft das recht strenge BIOLAND-Siegel. |
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Info Hier Wissenswertes zu einigen Biosiegeln
von anerkannten ökologischen Anbauverbänden in Deutschland. Die
Kriterien zum Erhalt der Marken sind wesentlich strenger als beim
EU-Biosiegel [siehe oben]. Die drei bekanntesten bei uns sind Bioland, Naturland und Demeter [deutschlandweite
Öko-Anbau-Verbände]. Daneben existieren noch kleinere Labels wie Gäa [ostdeutscher Verband], Biopark [Mecklenburg], Biokreis [Ostbayern], Ecoland [für Fleisch und Wurst]
oder Ecovin [für Wein]. |
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Landwirtschaft Für die Verbandssiegel muss der gesamte Betrieb
auf ökologischen Anbau umgestellt sein und es darf nahezu nur noch
Biofutter benutzt werden, das zu 80% vom eigenen Hof stammen muss.
Die Anzahl der Tiere des Hofe ist wesentlich strenger begrenzt als
nach EU-Verordnung. Chemisch behandeltes Saatgut ist absolut
verboten, ebenso synthetisches Dünger; d.h. es darf nur organisch
[vom eigenen Hof] gedüngt werden und Mineraldüngemittel nur
ergänzend verwendet werden. Beim Gemüse sind nur Erdkulturen
zulässig bei Bodenverbesserung durch kontrollierte Humuswirtschaft.
Zusatzstoffe für Lebensmittel sind sehr begrenzt und es gibt zu
jedem Lebensmittel eine gesonderte Positivliste, was eventuell noch
erlaubt ist. Die Standorte werden auf Altlasten viel strenger
überprüft. |
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DIE SIEGEL IM VERGLEICH |
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Die Kriterien für die Erzeugnisse mit Biosiegeln
von Verbänden [siehe rechts] sind jedoch oft noch wesentlich strenger,
einige Anforderungen aber auch identisch. |
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Zum Beispiel sind bei allen Siegeln künstliche
Aromen verboten, ebenso synthetische Pflanzenschutzmittel und
Insektizide. Außerdem unterliegen die Ökobetriebe einer sehr
strengen Kontrolle und es geht sehr schnell, das ein Biohof sein
Biolabel aberkannt bekommt. |
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Das Bioland-Siegel beispielsweise verbietet aber wesentlich mehr künstliche Zusätze sowie hat strengere Richtlinien beim Landbau [z.B. Chemikalieneinsatz] als das EU-Label. |
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Alle Biosiegel gewährleisten eine hohe
Sicherheit und Begriffe wie BIOLOGISCHER LANDBAU sind gesetzlich
geschützt. Mimikry wie "ungespritzt", "umweltschonender Anbau" oder
"Delphin-freundlich" gaukeln uns dagegen ohne Gewähr nur etwas vor. |
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