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DAS THEMA |
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Immer mehr Kleinbauern in Südamerika, Asien oder Afrika schließen sich zu Kooperativen zusammen. So haben sie bessere Möglichkeiten, Maschinen zu kaufen und gemeinsam verschiedene Produkte zu erzeugen. Und noch mehr springt für die Gemeinschaft heraus, wenn durch fairen Handel Entwicklungsprojekte gefördert werden. Welche Vorteile bringt eigentlich Fairtrade? Hier einige Beispiele. |
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Alltäglich flimmern uns in den TV-Nachrichten erschreckende Lebens- und Arbeitsbedingungen in der so genannten "Dritten Welt" ins Wohnzimmer, ebenso wie Beispiele von Ausbeutung und Missbrauch von Menschen, von Gewalt, Hunger, Armut, Elend und Krankheiten. |
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FAIR IST BESSER |
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Alles Elend scheint weit weg. Manche wechseln einfach den Fernsehsender, doch andere spenden oder engagieren sich für ihre Mitmenschen auf dieser Welt. Und jeder von uns kann etwas tun. Manchmal scheint es wie ein Tropfen auf den heißen Stein, doch viele Tropfen machen einen See. |
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Fairer Handel [neudeutsch Fairtrade] bietet dabei viele Vorteile und Zukunftschancen. |
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Das Leben der Menschen in den Dörfern wird durch den fairen Handel wesentlich verändert. Die Beispiele entbehren jeglicher Vollständigkeit. |
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Und wir hier in Deutschland tun durch den Kauf fair gehandelter Produkte nicht nur etwas für die Menschen anderswo. Wir profitieren auch selbst von u.a. hochwertigen Qualitätsprodukten, die keine Massenware sind, sowie von Lebens- und Genussmitteln aus ökologischer Herstellung ohne Gentechnik. |
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FAIRER TEEHANDEL |
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Biotee aus Sri Lanka → Die Idulgashena Plantage in der Uva-Region
im Hochland Sri Lankas ist sozusagen die Mutter allen Biotees,
der seit 1987 dort produziert wird. Gleichzeitig ist die
Plantage ebenso Modell einer vorbildlichen sozialen
Entwicklung begünstigt durch ökologische Anbaumethoden sowie
die Mehrpreise aus fairem Handel [z.B. mit der GEPA]. |
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Und
das wurde in den vergangenen Jahren dort erreicht: |
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- gerechter Lohn
- 6 Kinderkrippen, 2 Vorschulen, 1 soziales
Entwicklungszentrum, 1 Krankenstation, eine Leihbücherei, eine
Bank, ein Gemeinschaftszentrum
- umfassende Gesundheitsdienste sowie 300
Toiletten auf Plantagen
- Fortbildungsmöglichkeiten sowie Ausbildungsprogramme für Jugendliche
- Renovierung sowie bessere Ausstattung
zweier weiterführender Schulen
- groß angelegtes Hausbauprogramm mit je 2
Zimmern, Küche und Bad (d.h. Teearbeiter/-innen wurden
erstmalig in Ceylons Geschichte Haus- und
Grundstückseigentümer)
- Möglichkeit von Kleinstkrediten [die "kleine" Teepflückerinnen oder Fabrikarbeiter bei keiner Bank bekommen, da sie arm sind] z.B. um die Wohnverhältnisse zu verbessern
- kulturelle und sportliche Aktivitäten zur
Überwindung religiöser Unterschiede; Dorfentwicklungsprojekte;
Investitionen in die Infrastruktur; neue Dorfläden
- Kauf von Maschinen und LKW
- u.a.
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Wissenswertes über Tee finden Sie im Magazin. |
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FAIRER KAKAOHANDEL |
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Bolivien → El Ceibo ist ein Urwaldbaum mit legendärer Langlebigkeit. So heißt auch eine Organisation in Bolivien, in der etwa 700 Mitglieder in 36 Produzentengruppen zusammen geschlossen sind. Schon früh erkannte El Ceibo, dass Ökonomie, soziale Entwicklung und Ökologie zusammen passen. Da viele Mitglieder aus Geldmangel ohnehin Schwierigkeiten hatten, teure chemische Mittel zu kaufen, lag die Umstellung auf Bioanbau nahe. El Ceibo hat eine eigene Fabrik zur Verarbeitung von Kakao und konnte mit Hilfe verschiedener Importorganisationen des fairen Handels die Qualität entscheidend verbessern. El Ceibo ist Partner der GEPA, von EL PUENTE und DWP. El Ceibo Kakao wird auch für die Herstellung von Schokolade der GEPA verwendet, die u.a. mit dem Fairtrade-Siegel ausgezeichnet ist. |
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Einiges über Kakao und Schokolade lesen Sie hier. |
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KEINE ANONYMEN PRODUKTE MEHR |
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Produzentinnen und Produzenten im fairen Handel sind nicht anonym wie bei konventionellen Produkten. |
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Auf den Verpackungen der GEPA oder von El Puente sind sogar Mitglieder der Kooperativen auf den Verpackungen z.B. von Kaffee zu sehen und sind so namentlich bekannt. |
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FARIHANDELSKRITERIEN |
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Fairhandelsprinzipien erklären wir Ihnen auch hier im Vergleich zum konventionellen [also herkömmlichen] Handel. |
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Informieren Sie sich auch genauer über über einige Fairhandelsorganisationen. |
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MEHR |
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Weitere Informationen finden Sie auch auf anderen Seiten unser Homepage, zudem bei allen Fairhandelspartnern. |
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Links zu Homepages der Fairhandelsorganisationen → GEPA • El Puente • DWP [Weltpartner] |
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Kurzinformationen zu Fairhandelsorganisationen → unsere Seite Fairer Handel |
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Besuchen Sie auch unsere Seite Links mit weiteren Surftipps. |
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QUELLEN |
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Für dieses Thema und diese Webseite nutzten wir auch ... |
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Internetangebote → gepa.de, el-puente.de, dwpeg.de, fairtrade.de,
Bildquellen → www.dwpeg.de [Pressebild]
Informationsmaterial → Flyer, Broschüren und Produktinformationen der GEPA Wuppertal, von El Puente Nordstemmen und Weltpartner [DWP] Ravensburg |
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FAIRER KAFFEEHANDEL |
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Bolivien → Die 1977 gegründete Kooperative Alto Sajama [Cooperativa Agropecuaria y Comercialización Alto Sajama] befindet sich in einer für Kaffeeanbau sehr gut geeigneten Region. Denn die Provinz Caranavi ist Teil des subtropischen Osthangs der Anden, der Yungas genannt wird. Die Mitglieder der Kooperative sind allerdings aus dem dicht besiedelten Andenhochland, dem Altiplano eingewandert. Seit 1994 bauen sie im Yungas auf einer Höhe von etwa 1.500 Metern Biokaffee an. Denn der Schutz der Umwelt, eine nachhaltige Bodennutzung und somit die Bewahrung des Ökosystems sind für die Kooperative Alto Sajama von großer Bedeutung. Deshalb werden alle Mitglieder zum Beispiel darin ausgebildet, wie die Böden durch die Pflanzung von Sträuchern als Windbrecher und durch Bodendecker geschützt werden können. Dabei wird die Kooperative von einem einheimischen Institut beraten und ist Mitglied der Vereinigung der Bioproduzenten Boliviens, der Organisation AOPEB. |
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Honduras → Ein Kaffeebauer hat das Wort: "In unserer Genossenschaft haben sich 155 Familien zusammen geschlossen. Seit 4 Jahren können wir gut ein Viertel unserer Ernte über den fairen Handel vermarkten. Vor allem als die Börsenpreise ganz unten waren, hat das unser Überleben gesichert. Inzwischen können wir unseren Mitgliedern auch Fortbildungen sowie landwirtschaftliche Beratung beim Anbau auch anderer Produkte anbieten. Als nächstes planen wir ein kleines Warenhaus, in dem die Bauern Werkzeuge, Saatgut sowie Dinge des täglichen Bedarfs günstig einkaufen können." José Santos Martinez, Coop. Nuevo Eden de San Juan. |
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Kolumbien → Kaffeebäuerin Maria de los Angeles von ASOPECAM erzählt: "Ich baue mit meinem Mann ein wenig Kaffee an. Wir ernten alles selbst, Geld für Erntehelfer haben wir nicht. Unser Kaffee ist von bester Qualität, da er handverlesen ist und in der Sonne trocknet. Trotzdem haben wir nicht viel Geld dafür bekommen. Dann habe ich von der Genossenschaft gehört, die den Kaffeebauern hilft, bessere Preise zu erhalten. Anfangs gefiel es meinem Mann gar nicht, dass ich zu den Versammlungen gegangen bi. Ich bin trotzdem gegangen. Dort haben sie mir von den Chancen des Bioanbaus erzählt. Ich habe jetzt die ersten Setzlinge gezogen und kann sie in diesem Herbst auspflanzen. Der Ökoanbau verursacht in meiner Familie viel Streit, weil die Männer der Meinung sind, dass das Feld dreckig aussieht und es auch nichts bringt. Aber in 3 Jahren werde ich Dank des fairen Handels damit gutes Geld verdienen." |
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Mexiko → Der Kleinbauernvereinigung UCIRI in
Südmexiko ist eine Vereinigung von Indiogemeinden seit Anfang
der 80er Jahre. Sie war Pionier im ökologischen Kaffeeanbau
(heute bezieht die GEPA Kaffee von insgesamt 8 Kooperativen
Mexikos). Mit dem kooperativen Zusammenschluss sollte die
Abhängigkeit überwunden werden. Solidarität, Geduld und fairer
Handel machten die UCIRI zu dem, was sie heute ist. Ihr
Einflussgebiet umfasst 53 Gemeinden mit 2.300 Mitgliedern. Und
das wurde durch Mehrerlöse aus fairem Handel z.B. möglich ... |
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- gemeinsame Organisation der Verarbeitung und des Kaffeeexports für alle Mitglieder
- Förderung von sozialen sowie von
Bildungseinrichtungen (z.B. einer Landwirtschaftsschule und
Kindertagesstätten)
- Vorauszahlung (ca. 10%) an den Kaffeebauern
bereits vor der Ernte (insgesamt erhalten die Bauern etwa durchschnittlich 2,90
€ je Kilogramm im fairen Handel und Sorte Rohkaffee von der Genossenschaft
statt genossenschaftlich 1,60 € mit Zwischenhändler bzw. statt nur etwa 30 Cents bei konventionellem Handel)
- Beratung und Hilfe für die Bauern (z.B.
Vermeidung und Bekämpfung von Kaffeekrankheiten, Umstellung
auf Bioanbau), Züchtung in eigenem Laboratorium
- zusätzliche Produktion von Mais, Bohnen und
Gemüse [u.a.] für den Eigenbedarf
- etc.
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Mehr über Kaffee erfahren Sie z.B. hier. |
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FAIRE FRÜCHTE |
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Philippinen → Die Organisation PREDA wurde 1974 gegründet. Sie ist aktiv im fairen Handel und nimmt wichtige soziale und politische Aufgaben wahr. Preda steht für People's Recovery Empowerment and Development Foundation Inc. Preda kämpf gegen sexuellen Missbrauch von Kindern, der auf den Philippinen durch US-Soldaten und Touristen schlimme Ausmaße angenommen hat. Im fairen Handel sieht Preda eine Chance, menschenwürdige Arbeitsplätze und Einkommen für die Familien zu schaffen. Preda produziert u.a. Trockenfrüchte, Fruchtsäfte, Korbwaren und Schmuck. Mehr zu PREDA auf unserer Seite Tatort Manila. |
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Mehr über Früchte [Mangos, Bananen, Ananans oder Orangen] erfahren Sie im Früchtelexikon. Dort finden Sie bei Mangos auch Infos sowie Links zu PREDA und DWP [Weltpartner]. |
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DOWNLOADS |
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Wir bieten für Weltladenleute,
Lehrer, interessierte Schüler etc. Materialien zum
Thema als Download an [Datei in 3 Formaten]. |
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Das Dokument eignet sich für Kurzvorträge, als Basis für Projekte oder als Grundlage zur Vorbereitung von
Unterrichtseinheiten sowie als Informationsquelle für allseitig interessierte Menschen. |
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| Prinzipien des Fairen Handels als PDF [485 kB], DOC [195 kB] oder DOCX [293 kB] |
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Zum Lesen von PDF-Dateien ist u.U. ein zusätzliches Programm [Adobe Reader o.ä.] nötig. Unter Mac OS X klappt das bereits mit dem
Betriebssystem. |
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Klicken Sie die Dokumente links an [Dateidownload abhängig vom Betriebssystem und Browser in neuem Fenster oder neuem Tab öffnend] oder laden Sie sich die
verknüpfte Datei per Rechtsklick auf Ihre Festplatte. |
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Weitere Downloads finden Sie übrigens hier im Servicebereich unserer Homepage. |
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Viel Spaß mit der Homepage der Initiative Eine Welt Für Alle e.V. Besuchen Sie uns im Eine Welt Laden Weißwasser in der Kirchstraße 2, gleich neben der Evangelischen Kirche. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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