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- Stoppt Kinderarbeit
- Wer verdient wie viel
- Saubere Kleidung
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DAS THEMA |
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Unser Eine Welt Laden unterstützt durch fairen
Handel mit unterschiedlichsten Produkten sowie durch
Öffentlichkeitsarbeit diverse
Initiativen gegen Kinderarbeit, gegen Kinderarmut, gegen sexuellen
Missbrauch und Gewalt, gegen ein Leben auf der Straße, gegen Ausbeutung von jugendlichen bzw. erwachsenen ArbeiterInnen bei der
Herstellung von Textilien, Spielzeug oder anderen Produkten etc. Was
heißt für uns Fairplay? Hier einige Beispiele für solche Projekte
und Kampagnen ... |
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Auf 3 Seiten [siehe Tabs oben] geht um die Bedingungen in der Produktion von Textilien, Sportbekleidung, Spielzeug und Sportschuhen. Wir zeigen Probleme und Alternativen auf. |
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KINDERARBEIT |
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Für Kindheit keine Zeit ... |
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Was wissen wir eigentlich
von den Menschen auf dieser Welt? Was will man eigentlich mit
Roulade, Klößen und Rotkohl im Bauch überhaupt noch davon wissen?
Doch das T-Shirt [gekauft im Billig-Discounter], das Sie gerade tragen, haben kleine Kinderhände für
Sie gemacht, die Baumwolle gepflückt und am Webstuhl
gearbeitet. Und der tolle Ball, mit dem Ihre Kinder gerade spielen,
haben kleine Hände für sie zusammen genäht, von einem Kind,
das niemals Zeit zum Spielen hat. Und auch das Brot, das Sie
weggeworfen haben, hätte woanders ein Kind noch gegessen. |
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Es gibt zu viele Kinder auf
der Erde, die nicht lesen und nicht schreiben können, aber hart
schuften müssen, damit sie und ihre Familien überleben. Und es gibt noch mehr, die vom Müll der Reichen oder auf der Straße leben, sich prostituieren müssen
oder Kindersoldaten sind. Und dies alles nur, um zu überleben.
Ein nacktes und unterdrücktes Überleben. |
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Es wird geschätzt, dass etwa 120
Millionen Kinder zwischen 5 und 14 Jahren ganztägig [12-16
Stunden]
arbeiten müssen und weitere 130 Millionen mindestens
zeitweilige Arbeiten ausführen. 61% der arbeitenden Kinder
leben in Asien, 32% in Afrika und 7% in Lateinamerika. Dabei
beträgt der Anteil arbeitender Kinder an der Gesamtkinderzahl
in Afrika gar 40%, in Asien und Südamerika etwa 20%. Immerhin
5% aller Kinderarbeiter schuften für den Export. 80% der
Kinder arbeiten in der Landwirtschaft, je 7-8% in Betrieben
oder vollbringen Dienstleistungen. |
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Und die Gründe? Nun, die sind sicher
vielfältig und fangen besonders bei sozialen,
politischen und ökonomischen Schieflagen auf der Welt an.
Andererseits stammen die kleinen Arbeiter aus den ärmsten, unterentwickeltsten, benachteiligtesten Schichten der
betroffenen Länder. Diesen Kindern ist so von vorn herein die
Chance auf Bildung und Beruf verbaut. Und ihre Eltern sind
meist arbeits- oder mittellos, so dass sie auf das Zutun ihrer
Kinder angewiesen sind. Da werden oft Kinder für mehrere Jahre
in Teppichfabriken, Bordelle oder als Kindersoldaten verkauft
und damit ihrer Kindheit beraubt. Und diese Mädchen und Jungen
verdienen dabei oft wesentlich weniger als 1 US-Dollar täglich. Das
ist Ausbeutung pur, von den gesundheitlichen und psychischen
Folgen einmal ganz zu schweigen. |
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Es gibt zwar bereits [so in Indien oder
Pakistan] eine Reihe von Projekten, wo Kinder aus der
Kinderarbeit herausgeholt werden, in wesentlich besseren
Verhältnissen aufwachsen, spielen und sogar lernen können.
Leider sind es aber noch viel zu wenige. |
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MEHR |
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Beachten Sie auch unsere Projektangebote und Ideen zum Fairen Handel allgemein sowie zur fairen Produktion von Spielbällen, Spielzeug, Turnschuhen und Textilien. |
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Weitere Projekte, Kampagnen oder Aktionen, die
unser Eine Welt Laden unterstützt, erfragen Sie bitte direkt bei uns im
Laden. Wir halten Informationsmaterial bereit und Sie finden auch die in den Texten genannten fair gehandelten Produkte zum Kauf, mit denen Sie die Kampagnen unterstützen können. |
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WEITERE INITIATIVEN |
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Informationen zu PREDA und ihren Hilfsprojekten auf den Philippinen finden Sie auf der Seite Tatort Manila. |
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QUELLEN |
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Für dieses Thema und diese Webseite nutzten wir auch ... |
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Internetangebote → dwpeg.de, tatort-verein.de, knastkinder.de, preda.org, unicef.de
Informationsmaterialien → verschiedene Flyer des Tatort - Straßen der Welt e.V. Köln; Produktinformationen von Weltpartner Ravensburg und GEPA Wuppertal [Flyer, Broschüren]
Bildquellen → GEPA Wuppertal [CD Faire Bälle], unicef.de |
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KINDERARBEIT |
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Das müssen Kinder tun ... |
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- Hausarbeit [z.B. Geschwister versorgen,
Kindersklaven in reichen Familien]
- in Kriegen als Kindersoldatenauf andere schießen und grausames Kriegsleid mit ansehen
- sich als Kinderprostituierte verkaufen müssen [z.B. für westliche
Touristen]
- Leben
vom Wohlstandsmüll der Reichen [Müllkippen durchwühlen, Flaschen sammeln
etc.]
- Arbeit auf Feldern und Plantagen [Kaffee oder Baumwolle
ernten, Pflegearbeiten etc.]
- Straßenarbeiten [Autos waschen,
Schuhputzer etc.]
- Fabrikarbeit [Ziegel herstellen, Teppiche
knüpfen usw.]
- als Perlentaucher für einen Hungerlohn schuften
- als Drogendealer tätig sein
- Diebstähle in Kinderbanden, die häufig von Erwachsenen organisiert werden
- in gewaltbereiten Gangs andere Menschen bedrohen, überfallen oder ausrauben
- betteln
- etc.
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NICHT VERGESSEN |
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Kinderarbeit bedeutet meistens, dass Kinder weder Schul- noch Berufsausbildung erhalten. Das verbaut jegliche Zukunftschancen. |
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Wir wollen dabei auch nicht vergessen, dass es auch hier in Deutschland Kinderarbeit gibt. Oder wer bitte trägt da gerade Werbeprospekte aus? |
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So schrecklich Kinderarbeit auch ist, darf man nie vergessen, dass das Überleben ganzer Familien davon abhängen kann. Ohne lohnenswerte Alternativen wird sich so daran nicht viel ändern. |
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ZEIT FÜR VERÄNDERUNGEN |
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Und was tun wir dagegen? |
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Diese Kinder können meist nichts [allein] gegen ihr
Los tun. Denn sie sind abhängig von anderen Menschen, es fehlt
ihnen an Bildung [Schreiben, Lesen] und sie haben
logischerweise Angst, sich von ihrem Schicksal zu befreien. Und ohne Bildung gibt es für Sie kaum eine andere Zukunft als ein Leben lang als Tagelöhner oder vom Betteln, Müll, von Prostitution oder anderen erbärmlichen Dingen leben zu müssen. |
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Deshalb: Beachten Sie beim Einkauf, ob Sie nicht Produkte kaufen, die Kinderarbeit fördern [im Eine Welt
Laden gehen Sie ganz auf Nummer sicher]. Unterstützen Sie Proteste und Kampagnen gegen Kinderarbeit [z.B. von UNICEF
oder GOODWEAVE]. Und erklären Sie auch Ihren eigenen Kindern
dieses globale Problem. |
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Es gibt viele Initiativen und Projekte, die etwas gegen Kinderarbeit und für die Rechte der Kinder tun. |
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FÜR KINDERRECHTE |
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Auch gegen die sexuelle Ausplünderung von
Kindern und Jugendlichen tun wir etwas. Die betroffenen Kinder
müssen sich ohne Rücksicht auf psychische und physische Schäden für
ein Almosen prostituieren oder werden zu diesem Zweck in Bordelle
gesperrt und ihrer Kindheit beraubt. |
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So unterstützen wir die Aktion Schutzengel des
Internationalen Katholischen Missionswerkes e.V. MISSIO [siehe auch missio-aachen.de] durch den Verkauf von
Tassen, Briefpapier und Schokolade [in Zusammenarbeit mit der GEPA]. Dabei geht es u.a. auch um die weltweite Unterstützung
von Aidswaisen, HIV-infizierten, schutzlosen und missbrauchten Kindern. |
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Oder auch Brot für die Welt [einer
Initiative der Evangelischen Kirche] setzt sich FÜR DIE RECHTE DER KINDER
durch verschiedenste Aktionen ein [z.B. Malen für Kinderrechte], die
auch wir unterstützen. Es geht um die Bekämpfung von
Kinderprostitution, Kinderarbeit, Armut, Unwissenheit, und um die
Hilfe für Kindersoldaten, Straßenkinder etc. Weitere Infos über brot-fuer-die-welt.de.
In Projekte mit Kindern klären wir übrigens an Schulen der Region
über die Rechte der Kinder auf. |
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Das bischöfliche Hilfswerk Misereor gestaltet
Aktionen und Materialien, die auf die Lage der Kinder in den Entwicklungsländern
aufmerksam machen. Mehr darüber finden Sie unter misereor.de.
Für die Bildungsarbeit hält Misereor übrigens eine Reihe gut gestalteter
Unterrichtsmittel parat. |
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Mehr zu den Kinderrechten lesen Sie hier im Homepageteil Wissen. |
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ORGANISIERT FÜR KINDER |
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Info → Und nicht zuletzt unterstützen wir durch
den Verkauf von Schokolade, Karten und anderen Dingen oder durch
Kampagnen und Spendenaktionen die Arbeit des Kinderhilfswerkes
der UN, das sich [trotz Affären bei UNICEF Deutschland] nach wie vor für die Kinder der Welt einsetzt.
Zur Homepage unicef.de. |
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DAS THEMA |
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Bei der Herstellung von Spielbällen und Spielzeug, aber auch von Sportbekleidung und Turnschuhen gibt es viele Schieflagen. Große Markenfirmen lassen zu Dumpinglöhnen in Entwicklungsländern produzieren, damit möglichst große Profite erzeilt werden können. Hier ein paar Beispiele, wie "gerecht" es dabei zugeht, aber auch, wie fairer Handel diese Schieflagen wieder korrigieren kann. |
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FIT FOR FAIR |
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Über fair gehandelte Fußbälle. |
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Zwei schwitzen für Adidas → Ein deutscher Fußball-Nationaltorhüter mit monatlich 540.000 Euro [Namen kennt jeder], reichlich Luxus und Lebensstil sowie Gloria Delgado mit einem Monatsverdienst von 180 Euro [das ist in ihrem Land vergleichsweise noch viel], einer
Textilnäherin aus Mittelamerika, die zudem unter schlechten
Bedingungen [Überstunden, sexuelle Ausbeutung, schlechte Wohnung
etc.] ihr kärgliches Leben fristen muss. Mit diesem Ausgangspunkt führen auch
wir Projekte mit Schülern und Erwachsenen durch, bei denen sich die
Teilnehmer mit Schieflagen dieser Welt auseinandersetzen. Infos gibt
es unter saubere-kleidung.de, ci-romero.de und cleanclothes.org [englisch] sowie in unserem Homepageteil Projekte. |
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Die Lösung → Fair gehandelte Spielbälle erhalten Sie in ihrem Eine Welt Laden [beispielsweise von der GEPA oder von El Puente]. Sie werden ohne Kinderarbeit hergestellt. Außerdem erhalten die Näherinnen einen gerechten Lohn und dies unter menschenwürdigen Arbeits- und Lebensbedingungen.
Ein Bildbeispiel finden Sie oben rechts im Kompass-Menü [Foto-Zoom durch Anklicken]. |
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GEPA Spielbälle → Das aktuelle Balldesign sehen Sie auf der Homepage der GEPA im Online-Shop. |
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Übrigens → unterstützten die TATORT-Kommissare Klaus J. Behrendt und Dietmar Bär mit handsignierten Bällen von der GEPA im Kölner Weltladen die Aktion Fair Pay - Fair Play. |
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TCHIBO oder LIDL und Co. |
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Die Großen werden immer größer und reicher. Und auf wessen Kosten? Die Verteilung des Reichtums ist ungerecht, in Deutschland selbst und auf der ganzen Welt. Noch einige Beispiele deutscher Realität. |
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Thema Tchibo • Jede Woche eine neue Welt? Nicht für
die Näherinnen! Denn die schuften zum Billiglohn und jeder Tag stets
ist die alte Welt. Ohne gesundheitliche Fürsorge, extreme
Unterbezahlung, viele Überstunden, sexuelle Belästigung oder totale
Überwachung am Arbeitsplatz, Unfreiheit und fehlende
gewerkschaftliche Organisierung sind der traurige Alltag der
Menschen [meist Frauen und Mädchen in Bangladesh], auf deren Kosten
und zu deren Nachteil sich große Firmen in Deutschland die Taschen
füllen [Gewinn von Tchibo 2003: 300 Millionen Euro]. |
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Thema Lidl • Natürlich ist es positiv zu bewerten, dass einige deutsche Discounter eigene Fairtrade-Linien anbieten. Dennoch ist die Art und Weise wohl zu hinterfragen, wie mit den eigenen MitarbeiterInnen [insbesondere VerkäuferInnen] umgegangen wir [Ausspionieren, geringe Bezahlung etc.]. Die Betroffenen schweigen meist aus Angst um [ihren viel zu niedrig bezahlten] Arbeitsplatz. |
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HINWEIS |
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Beachten Sie, dass viele Supermärkte oder Discounter auch die Produkte der GEPA bzw. eigene Fairhandelsmarken im Programm haben, falls sich in Ihrer Nähe kein Weltladen befindet. Nur im Eine Welt Laden können Sie aber davon ausgehen, dass auch die MitarbeiterInnen gerecht behandelt werden, denn sie tun es meist ehrenamtlich, wie auch wir hier in Weißwasser. |
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DIE RECHNUNG |
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Ein kleines Beispiel, welche Vorteile fairer Handel den Näherinnen von Fußbällen [hier in Pakistan] bringen kann, welche fair gehandelt sind, haben wir hier zusammengestellt. Können die Ballnäherinnen in Pakistan von ihrem Lohn leben? |
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Info 1 → Ein Näher oder eine Näherin schaffen maximal pro Tag etwa 3-4 Bälle. Dafür erhält sie/er ... |
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Löhne für ... |
fair gehandelte Bälle |
herkömmliche Bälle |
Qualität A |
59 PKR [0,84 Euro] |
30 PKR [0,43 Euro] |
Qualität B |
47 PKR [0,47 Euro] |
27 PKR [0,38 Euro] |
Qualität C |
37 PKR [0,52 Euro] |
22 PKR [0,31 Euro] |
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Info 2 → Und das sind Lebensmittelpreise in Pakistan ... |
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Preis ... |
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20 PKR [0,34 Euro] |
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80 PKR [1,13 Euro] |
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35 PKR [0,50 Euro] |
1 kg grüne Chili-Schoten |
20 PKR [0,28 Euro] |
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8 PKR [0,11 Euro] |
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4 PKR [0,06 Euro] |
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15 PKR [0,21 Euro] |
1 Tüte Waschmittel |
20 PKR [0,28 Euro] |
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INFORMATIONEN |
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PKR = Pakistanische Rupien |
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Umrechnungskurs am 7.11.2005
1 Euro = 70,66537 PKR, also 1 PKR = 0,01415 Euro |
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QUELLEN |
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Für dieses Thema und diese Webseite nutzten wir auch ... |
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Internetangebote → gepa.de, gepa.de/fairpay/, saubere-kleidung.de, preda.org, fairtrade.de
Informationsmaterialien → Flyer der Kampagne Saubere Kleidung sowie der GEPA
Bildquellen → GEPA gepa.de/fairpay/ |
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DAS THEMA |
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Hier einige Organisationen, Projekte, Aktionen und Kampagnen, die sich für Kinderrechte, gegen Unterdrückung und sexuellen Missbrauch, gegen Armut, Sklaverei, Ausbeutung und weitere gravierende Probleme einsetzen ... |
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CLEAN CLOTHES |
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Info → Die Kampagne Für Saubere Kleidung setzt sich gegen die Ausbeutung von TextilarbeiterInnen in
armen Ländern ein. Infos über diese Initiative von
verschiedenen Gewerkschaften, christlichen Verbänden und
Frauenorganisationen finden Sie auch auf der
Homepage saubere-kleidung.de. |
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Noch weitere Beispiele von Schieflagen in der Produktion von Textilien finden Sie auf unserer Seite Baumwolle im Homepageteil Wissen. |
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Weitere Projekte, Kampagnen oder Aktionen, die
unser Eine Welt Laden unterstützt, erfragen Sie bitte direkt bei uns im
Laden. Wir halten Informationsmaterial zu den Kampagnen bereit und Sie finden auch die in den Texten genannten fair gehandelten Produkte zum Kauf, mit denen Sie die Kampagnen unterstützen können. |
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QUELLEN |
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Für dieses Thema und diese Webseite nutzten wir auch ... |
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Internetangebote → saubere-kleidung.de, fairtrade.de, fairtrade-deutschland.de, inkota.de
Informationsmaterialien → verschiedene Flyer der Kampagne Saubere Kleidung, verschiedene Flyer von Fairtrade Deutschland e.V. zum Thema Baumwolle: Factsheet Baumwolle, Flyer Fairtrade Baumwolle [2011]
Bildquellen → saubere-kleidung.de, goodweave.de |
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GOODWEAVE |
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Info → Ein Blick unter Ihren Teppich wird es
Ihnen zeigen: Mit dem GoodWeave-Siegel können Sie sicher sein,
dass an Ihrer Auslegeware keine Kinder schuften mussten. Die
Initiative ist ein Bündnis gegen illegale Kinderarbeit
[siehe auch goodweave.de]. Damit wurde 2011 das ältere Rugmark-Label abgelöst. |
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Das Leben von Kindern anderswo • Viele Kinder werden in Asien und anderswo von
Ihren Familien an Fabrikbesitzer verkauft, um wenigstens ein
bisschen Geld zum Leben zu haben. Doch was die Kinder über viele
Jahre beim Teppichknüpfen oder in anderen Textilwerkstätten erleiden
müssen, beachtet kaum jemand. Viele sind gesundheitlich derart
geschädigt, dass sie als Erwachsene nicht mehr arbeiten können. Alle
"freuen " sich hier nur über die "supergünstigen" Textilienpreise im
Teppichmarkt oder am Wühltisch. Das ist Ausbeutung, ja Sklaverei
pur. Auch unserer Laden handelt mit Textilien [Bekleidung,
Haushaltswäsche etc.] und zwar nur mit
solchen, die nachweislich nicht durch Kinderarbeit entstanden. |
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GoodWeave → knüpf an die Prinzipien von Rugmark an und setzt sich so gegen illegale Kinderarbeit besonders in der Teppichindustrie ein. (1995 z.B. konnten 3200 Kinder von den Webstühlen befreit werden.) Es ermöglicht ehemaligen Teppich-Kindern zudem Ausbildung und Rehabilitierung. Und es setzt sich für die Belange aller TeppicharbeiterInnen ein. Darüber hinaus gibt es transparentere und verbindlichere Standards bei der Teppichherstellung. |
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Ein kleiner Beitrag • Auch unserer Weltladen handelt nur mit solchen Textilien [Bekleidung,
Haushaltswäsche etc.], die nachweislich nicht durch Kinderarbeit entstanden. |
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Mehr über Baumwolle und fair gehandelte Textilien auch hier. |
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ADILASSDAS |
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Große Sportkonzerne wie Adidas, Nike und Co. kümmern sich in der Regel wenig um die Produzenten und ihre Arbeits- sowie Lebensbedingungen [Zitat: inkota.de] ... |
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Gier nach Profit → Olympiasponsor Adidas verzeichnete Ende 2011 einen 18%igen Gewinnzuwachs. Mit mehr als 143 Millionen Euro sponsort Adidas die Olympischen Spiele 2012 in London und schloss mit der britischen Medaillenhoffnungsträgerin Jennifer Ennis einen Vertrag, der knapp über eine halbe Million Dollar wert ist. |
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Die Produzenten → Geht es um ArbeitnehmerInnenrechte ist das Unternehmen weniger spendabel. Ein Jahr nach der Schließung der Fabrik PT Kizone in Indonesien, weigert Adidas sich immer noch, den indonesischen ArbeiterInnen ihre ausstehenden Abfindungen in Höhe von 1,8 Millionen US-$ zu zahlen. Im Januar 2011 floh der Eigentümer von PT Kizone aus Indonesien. Dies führte zur Schließung der Fabrik im April desselben Jahres und machte 2800 ArbeiterInnen arbeitslos. Der Sportartikelhersteller adidas war jahrelang Käufer bei PT Kizone, wo die ArbeiterInnen teilweise nur US-$ 0,60 pro Stunde erhielten. |
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Viel Spaß mit der Homepage der Initiative Eine Welt Für Alle e.V. Besuchen Sie uns im Eine Welt Laden Weißwasser in der Kirchstraße 2, gleich neben der Evangelischen Kirche. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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